Ella2020
Sehr geehrter Herr Dr. Paulus, es ist meine 3. Schwangerschaft und so wie in der vorhergehenden Schwangerschaft ist die Schwangerschaftsdermatose wieder da. Ich hatte auch zwischen den beiden SS immer wieder Hautprobleme und bin deshalb auf natürliche Hilfsmittel bei Beschwerden, die einer Histaminintoleranz ähneln, gestoßen (z.B. DAO-Präparate, Heilerde, …). Meine Fragen: Inwiefern kann man eine SS-Dermatose mit histaminarmer Ernährung abschwächen? Darf ich Präparate, die Diaminoxidase enthalten, zu mir nehmen? Wie sieht es mit Quercetin aus? Und Heilerde? Welches Antiallergikum können Sie empfehlen (Desloratadin wirkt nur bedingt bei mir …)? Ich danke Ihnen im Voraus vielmals für Ihre Antwort! Mit freundlichen Grüßen, Ella Erster Tag der letzten Regel: 13-02-2026 Errechneter Entbindungstermin: 20-11-2026 Medikamente: Euthyrox Einnahmezeitraum (seit wann) und Dosis: seit August 2025, 25 Mikrogramm täglich
Es gibt keine fundierten Untersuchungen, die einen Nutzen von histaminarmer Ernährung, Diaminoxidase, Quercetin oder Heilerde bei Schwangerschaftsdermatose belegen würden. Hat man bei Ihnen schon die Gallensäuren kontrolliert? Ein Anstieg in der Schwangerschaft ist oft mit starkem Juckreiz verbunden. Therapeutisch könnte man dagegen Ursodeoxycholsäure einsetzen.
Ella2020
Sehr geehrter Herr Dr. Paulus, Danke für Ihre Antwort. Ja, Blutwerte sind in Ordnung, also keine Cholestase. Könnten Sie mir noch ein Antiallergikum (das vielleicht speziell bei Juckreiz hilft) empfehlen? Danke und freundliche Grüße, Ella
Wenn Desloratadin wenig hilft, könnten Sie es alternativ mit Cetirizin bzw. Levocetirizin versuchen.
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