Frage im Expertenforum Medikamente in der Schwangerschaft an Dr. med. Wolfgang Paulus:

Nachfrage Utrogest in der Stillzeit

Frage: Nachfrage Utrogest in der Stillzeit

Brahms

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Sehr geehrter Herr Dr. Paulus, vielen herzlichen Dank für Ihre Antworten auf meine Fragen zur Einnahme von Utrogest in der Stillzeit. Verstehe ich das richtig, dass vor allem überschüssiges Progesteron mit der Muttermilch ausgeschieden wird? D.h., wenn ich nur einen bestehenden Mangel ausgleiche, wäre die Menge an über die Muttermilch ausgeschiedenem Progesteron gering? Kann ich bei zu kurzer 2. Zyklushälfte davon ausgehen, dass ich wieder einen Progesteronmangel habe - oder kann das, insbesondere in der Stillzeit, auch andere Ursachen haben? Welche Hormone werden durch das erhöhte Prolaktin überhaupt beeinflusst? Nur das Progesteron oder auch andere Hormone, die den Zyklusverlauf regulieren? Vielen Dank und viele Grüße, Brahms


Dr. Wolfgang Paulus

Dr. Wolfgang Paulus

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Das erhöhte Prolaktin verhindert einen regelmäßigen Eisprung. Dann entsteht auch kein Gelbkörper, der für den Progesteron-Spiegel in der zweiten Schwangerschaftshälfte hauptsächlich verantwortlich ist. Mit 100 mg Progesteron in der zweiten Zyklushälfte werden Sie Ihr Kind schon nicht mit Überdosen von Progesteron über die Muttermilch beinträchtigen.


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