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Hallo Herr Dr. Paulus, ich bin am Wochenende die Treppe runter gefallen und habe mir einen knöchernen Bandausriss im Fuß zugezogen, der jetzt für 1 Wochen gegipst wurde. Anschließend muss ich 5-6 Wochen eine Schiene tragen. Zur Thromboseprophylaxe spritze ich seit Sonntag Mono Embolex 3000 I.E.. Ich stille meine Tochter noch ca. 4-5 mal tgl.. Laut Embryotox ist das Medikament stillverträglich; der Arzt im Krankenhaus meinte aber, dass er sich nicht sicher sei, wie es sich verhält, wenn man die Spritzen länger als 1 Woche anwendet. Ist eine längere Anwendung gefährlich für meine Tochter? Muss ich ggf. einen Kinderarzt oder Gynäkologen kontaktieren oder auf ein anderes Präparat umsteigen? Nachts haben wir meistens eine längere Stillpause (ca. 8 Std) und ich spritze das Medikament immer nach dem letzten Stillen. Ist das sinnvoll oder ist der spielt das keine Rolle? Vielen Dank schon mal und Ihnen eine schöne Weihnachtszeit
Ein Übertritt von Heparin in die Muttermilch ist in größerem Umfang nicht zu erwarten. Da Heparin im Gastrointestinaltrakt inaktiviert wird, kann man das Risiko einer Aufnahme durch die Muttermilch ohnehin vernachlässigen. Stillen ist daher unter Medikation mit Heparin zulässig. Das gilt auch für die niedermolekularen Heparine (z. B. Mono-Embolex®). Ein spezieller Abstand zwischen Injektion und Stillmahlzeit ist nicht erforderlich.
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