lyamaria
Lieber Herr Paulus Ich esse seit meiner frühen Kindheit keine Milchprodukte, mir wird regelmässig schlecht davon und ich bekomme Bauchschmerzen und Verdauungsprobleme. Da ich mir über eine ausreichende Kalziumaufnahme in der Schwangerschaft Sorgen machte, beschloss ich täglich 1,5 Liter Eptinger Wasser mit einem Kalziumgehalt von 475mg/l zu trinken. Ich trinke es seit ca der 8 SSW und bin nun in der 28 SSW. Zusätzlich enthält Andreavit, welches ich täglich nehme 150mg Kalzium und ich nehme mit Kalzium angereicherte Hafermilch in meinem täglichen Müsli zu mir. Ich esse viel Gemüse und Nüsse. Meine Frauenarztin meinte, mit dem Vitamin D3, welches sie mir von Anbegin verschrieb, dürfe ich nicht so viel Kalzium supplementieren. Ich nehme täglich 0,4ml Cholecalciferolum 4000U.I/ml zu mir. Ich dachte, der Tagesbedarf sei über 1000mg Kalzium. Habe ich wirklich all die Monate zuviel Kalzium eingenommen und eventuell meinem Baby geschadet? Was könnten die Folgen sein? Oder kann ich so weitermachen wie bisher und das Wasser trinken? Ich will ja auch nicht zuwenig Kalzium haben...Bin verwirrt... Vielen Dank für ihre Antworten und ihre Geduld. Liebe Grüsse, lyamaria
Der Kalziumbedarf liegt in der Schwangerschaft bei 1.000 bis 1.200 mg pro Tag. Wenn Sie verunsichert sind, können Sie ja gelegentlich Ihre Blutwerte für Vitamin D und Kalzium bestimmen lassen. Ich nehme jedoch nicht an, dass Ihre Werte erhöht sind. Angesichts der beschriebenen Beschwerden bei Milchprodukten drängt sich die Frage auf, ob bei Ihnen eine Laktoseintoleranz vorliegt. Das Problem ließe sich durch die inzwischen in jedem Supermarkt verfügbaren laktosefreien Milchprodukte unkompliziert lösen.
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