heuteGast
Sehr geehrter Dr. Paulus, am 22. oder 23. Februar hatte ich meinen Eisprung. Als ich noch nicht wusste schwanger zu sein, nahm ich 7-8 Ibu 400 ein - genau betrifft das den Zeitraum 4.-10. März. Genommen hatte ich sie, da ich starke Kopfschmerzen aufgrund eines Unfalls mit Schleudertrauma und Gehirnerschütterung hatte. Demnach nahm ich die Tabletten in der 2.-3. Woche nach Eisprung. Tatsächlich bin ich nun in diesem Zyklus schwanger geworden und mache mir nun große Sorgen, dass diese Medikamenteneinnahme schädlich für die Entwicklung des Fötus oder eine Einnistung gewesen sein könnte oder gar eine Fehlgeburt provoziert haben könnte. Mein erster Ultraschall wird in 2 Wochen sein. Da meine letzte Schwangerschaft in einer Fehlgeburt im frühen Stadium endete, bin ich um so mehr sensibilisiert. Ich mache mir große Sorgen und Vorwürfe. Ich danke für Ihre Auskunft im Voraus und sende freundliche Grüße
Nichtsteroidale Antiphlogistika wie Diclofenac oder Ibuprofen dürfen in den ersten zwei Schwangerschaftsdritteln eingesetzt werden. Im letzten Schwangerschaftsdrittel ist jedoch wegen eines möglichen vorzeitigen Verschlusses des Ductus arteriosus (kindliche Kreislaufverbindung vor Geburt) bei Dauertherapie mit all diesen Prostaglandinsynthesehemmern Vorsicht geboten. Man sollte zumindest ab der 30.SSW keine hochdosierte Dauertherapie mit Ibuprofen durchführen. Bei vorübergehender Einnahme gilt Paracetamol (bis zu 2 g pro Tag) nach wie vor als Mittel erster Wahl zur Bekämpfung von Schmerzen in allen Phasen der Schwangerschaft.
Mamamaike
Hallo, Ibuprofen ist im 1. Trimenon unproblematisch, erst danach sollte es nicht mehr eingenommen werden. Und in diesem frühen Stadium der Schwangerschaft gilt noch die "Alles oder nichts"-Regel, also sollte nichts passiert sein. Viele Grüße
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