Maluna
Lieber Herr Dr. Paulus, zunächst vielen Dank dass Sie sich hier den Anliegen von Schwangeren annehmen und Fragen beantworten. Nun hätte ich selbst eine Frage, zu der ich bisher leider keine gesicherte Antwort bekommen konnte, weder von gynäkologischer noch von neurologischer Seite. Ich bin aktuell in der 15. SSW und bin wegen meiner Epilepsie auch in der Schwangerschaft auf die Einnahme von Levetiracetam angewiesen. Auf Empfehlung meiner Neurologin habe ich bereits 3 Monate vor der Schwangerschaft Folsäure hochdosiert eingenommen (5 mg), da anscheinend Levetiracetam den Folsäurespiegel senkt und man mit diesem Medikament einen deutlich höheren Folsäurebedarf hat. Nun kamen jedoch Zweifel auf, ob das auch jetzt im 2. und dann auch im 3. Trimester so hochdosiert weitergenommen werden sollte, oder ob die Gefahr einer Folsäure-Überdosierung doch zu hoch ist? Meine Gynökologin äußerte die Möglichkeit, auf Femibion umzusteigen, jedoch das Präparat für das erste Trimester für den Rest der Schwangerschaft zu nehmen, da dies den höchsten Folsäure-Anteil hat. Sie war sich jedoch nicht ganz sicher und bat mich, dies mit meiner Neurologin abzusprechen, die mir jedoch auch nicht genau sagen konnte, ob es besser ist weiterhin Folsäure pur (5 mg) oder eben das Kombipräparat mit 800 μg einzunehmen. Ich möchte natürlich die beste/sicherste Variante für mein Baby wählen... können Sie mir sagen, welche Folsäure-Dosierung dann nun empfehlenswert ist? Meine Epilepsie ist gut eingestellt, ich bin seit 2014 anfallsfrei und auch die Schwangerschaft verläuft bislang komplikationslos und ohne Auffälligkeiten. Besten Dank schon mal im Voraus für Ihre Einschätzung.
Folsäure ist insbesondere für den Verschluss des Neuralrohres bis zur 8.SSW relevant. Insofern werden unter Einnahme von Antiepileptika höhere Folsäuredosen im ersten Trimenon empfohlen. Danach könnte man unter Einnahme von Levetiracetam durchaus wieder auf ein Präparat mit Standarddosen reduzieren.
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