Krokoalaeisbär
Sehr geehrter Herr Dr. Paulus, aufgrund meines ausbleibenden Eisprungs`wurde mir Clomhexal verschrieben. Bereits bei meinem ersten Kind wurde so verfahren und dies hat damals bereits nach der ersten Zykluseinnahme hervorragend geklappt. Bei unserem derzeit zweiten Kinderwunsch verfahren wir jetzt genauso. Allerdings ist es momentan so, dass mein Sohn ( drei Jahre) manchmal für ein paar Minuten am Tag (vorwiegend nachts ca. 30 Minuten / 24 Stunden) gerne noch an der Brust nuckelt zur Beruhigung. Dabei trinkt er kaum, eher hat der Brust nur im Mund und nuckelt kurz daran. Allerdings kann ich ihn derzeit auch nicht davon weg bekommen. Halten Sie es für möglich, eine Zyklus lang (5Tageseinnahme) Clomhexal einzunehmen, ohne meinen Sohn zu sehr zu schädigen? Herzlichen Dank im Voraus Odile
Solange Sie stillen ist naturgemäß von einem erhöhten Prolaktinspiegel auszugehen. Sonst würde auch keine Muttermilch produziert! Dies wiederum führt zu unregelmäßigen Eisprüngen und geringerer Produktion von Estrogenen und Gestagenen. Durch Beendigung des Stillens könnten Sie diese hormonellen Probleme hinsichtlich eines erneuten Kinderwunsches u. U. beheben. Clomifen besitzt eine hemmende Wirkung auf die Laktation. Inwieweit sich die Einnahme des Präparates auf das Befinden des Säuglings auswirkt, ist nicht geklärt. Bei einem teilweise gestillten dreijährigen Säugling sollte eine kurzfristige Anwendung keine Komplikationen verursachen. Leider fehlen jedoch bislang konkrete Messungen in der Muttermilch.
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