Frage im Expertenforum Medikamente in der Schwangerschaft an Dr. med. Wolfgang Paulus:

Betain HCL in der Stillzeit

Frage: Betain HCL in der Stillzeit

CherryLenny

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Hallo, kann ich Betain HCL (Magensäure) als Nahrungsergänzungsmittel ohne Bedenken in der Stillzeit nehmen? Danke im Voraus! Grüsse, Elena


Dr. Wolfgang Paulus

Dr. Wolfgang Paulus

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Die quartäre Ammoniumverbindung Betain ist ein wichtiger Methylgruppendonator, der im Organismus zur Biosynthese von Kreatin, Methionin, Lecithin und Carnitin benötigt wird. Es handelt sich um ein Derivat der Aminosäure Glycin. Betain wird überwiegend mittels Extraktion aus Rübenzuckermelasse gewonnen. Zusammen mit den Vitaminen Folsäure, Vitamin B6 und Vitamin B12 soll Betain in der Lage sein, erhöhte Homocystein-Werte im menschlichen Blut zu senken. Betain lässt sich in der Muttermilch nachweisen (Sakamoto et al 2001, Chung & Jeong 2007). Der metabolische Vorläufer Cholin kommt in großen Mengen in der Muttermilch vor. Die Supplementierung mit Cholin von SSW 18 bis 45 Tage nach Geburt ergab erhöhte Betain-Spiegel in der Muttermilch (Fischer et al 2010). Aufgrund fehlender Daten rät der Hersteller zu zurückhaltender Anwendung in der Stillzeit (Fachinfo Cystadane 2017). Weshalb wollen Sie Betain einnehmen?


CherryLenny

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Ich ernähre mich ketogen und bekomme oft Sodbrennen. Ich nehme dann etwas Apfelessig mit Wasser und es wird einigermassen besser. Hab gelesen, dass Betain HCL sehr gut beim wenig Magensäure wirkt. Grüße, Elena


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