Sehr geehrte Frau Dr. Esch, Unsere 5-jährige Tochter hat seit ca. 6 Monaten eine wiederkehrende Schwellung im Bereich der Papilla incisiva (vorderer Gaumen / Oberkieferfront). Bisher 3 Episoden mit jeweils spontaner Rückbildung. Erste Episode vor ca. 6 Monaten war schmerzhaft, mit Eiterabfluss, danach deutliche Besserung. Zweite und dritte Episode jeweils schmerzfrei, ohne Eiter, zufällig entdeckt Auftreten der Schwellungen häufig im zeitlichen Zusammenhang mit Infekten (Erkältung / Influenza). Aktuell ist sie schmerzfrei, keine Allgemeinsymptome.  Ihr Zahnstatus: Milchzähne klinisch unauffällig, keine Verfärbung, keine Lockerung, keine sichtbare Karies.  Sie hat nur seit ihrem zweiten Geburtstag blackstain und was mir spontan einfällt ist, dass ihr Papa mal eine zahnreinigung zuhause bei ihr durchgeführt hatte mit einem Zahbreiniger der für Erwachsene gedacht ist (spitz). Das ging natürlich gar nicht und ich war auch am nächsten Tag beim Zahnarzt mit ihr, um nachsehen zu lassen, ob man defekte am Zahnschmelz oder Ähnliches sieht. War alles okay.  Eine Woche später fing es mit der Schwellung am Gaumen an. Vielleicht ein Zufall.  Wir waren heute erneut bei einem MKG-Chirurgen, bei dem wir bereits zuvor zur Zweitmeinung waren. Dieser hat aufgrund des rezidivierenden Verlaufs und der Lokalisation eine weitere Abklärung mittels DVT empfohlen und uns dafür an ein Krankenhaus überwiesen, wo ein DVT durchgeführt werden soll. Die Fragestellung: Abklärung einer möglichen zahnbezogenen Ursache (z. B. Milchzahnwurzelentzündung / radikuläre Zyste) vs. nicht-zahnbezogenen Ursache (z. B. nasopalatinale Zyste oder andere lokale Raumforderung). Nun mache ich mir Sorgen wegen der Strahlungsbelastung die durch ein DVT entsteht.. es ist in der Nähe des Gehirns/schilddrüsse/lymphknoten.  Meistens werden ja in Krankenhäuser auch standartprogramme durchgeführt, wo sie wahrscheinlich ein DVT vom ganzen Gebiss oder gar Schädel machen, aber für unsere Fragestellung würde eine small view Aufnahme vom Oberkiefer reichen. Wie könnte ich darauf bestehen im Krankenhaus, dass ein kleines DVT gemacht wird?  Da man sowas nicht täglich sieht wie bei meiner Tochter, wollte unser MKG Chirurg, dass ein Radiologe draufschaut und hat uns aus diesem Grund an eine Klinik überwiesen, obwohl er es hätte machen können. Das ist auch okay.  Ich möchte einfach nur die strahlungsexposition so gering wie möglich halten, weil wir familiär gehäufte Krebsfälle haben... und noch eine kurze Anmerkung: bevor ich bei dem Chirurgen war, war ich auch bei ihrem HNO Arzt, dieser meinte, nichts tun. Ignorieren. Kein CT kein DVT.  Ich weiß wirklich nicht mehr weiter.. Ich weiß, sie können keine Ferndiagnose stellen, aber würde mich sehr freuen über ihre Einschätzung.  vielen Dank für ihre Mühe!