Tara1986
Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Dorn, ich bin 36 Jahre alt. Mit meinem Exmann habe ich 4 Jahre lang versucht ein Kind zu bekommen. Wir haben in diesem Zeitraum sämtliche Diagnostik durchführen lassen. Ich hatte vor ca. 10 Jahren mal eine Chlamydieninfektion. Bei einer Bauch- und Gebärmutterspiegelung wurde festgestellt, dass meine Eileiter zwar durchlässig sind, sie aber "auffällig hypoton" wirken. Die Ärztin erklärte mir, dass die Wandspannung der Eileiter nicht besonders gut sei und dies ein Grund sein könne, aber nicht müsse, dass es nicht zum Eintritt einer SS käme. Zudem habe ich unregelmäßige und häufig verlängerte Zyklen (31-50 Tage), wofür jedoch endokrinologisch keine Ursache gefunden wurde. Ich hatte in den letzten Jahren auch sehr viel Stress (und dann in den letzten 12 Monaten auch insgesamt drei Hormonbehandlungen und eine SS hinter mir). Letztendlich habe ich trotz der unregelmäßigen und verlängertem Zyklen ausreichend viele Eisprünge um schwanger zu werden, laut meines FA. Bei dem Spermiogramm meines Exmannes wurde keine Auffälligkeit festgestellt. Wir haben dann eine IVF durchführen lassen und ich bin auch schwanger geworden, hatte allerdings eine FG in der 8. SSW. Das war vor einem Jahr. Danach haben wir uns getrennt, da meinem Exmann das wohl alles zu viel wurde. Nun habe ich seit einem halben Jahr einen neuen Partner, der auch einen Kinderwunsch hat. Mein Frauenarzt sagte, dass es häufig mit einem neuen Partner auf einmal sehr schnell klappen würde, auch auf natürlichem Wege. Ich habe nach der Trennung von meinem Exmann zwei Zyklen Social freezing durchführen lassen, für alle Fälle habe ich also Eizellen (bisher 14, ich will die Behandlung aber im nächsten Zyklus noch mal machen, um eine größere Menge zu erzielen) auf Vorrat. Mein AMH ist noch sehr gut (2,4) und insbesondere auch aufgrund der Aussage meines FA würden wir es gerne einige Zeit auf natürlichen Wege versuchen, bevor wir direkt in die KiWu Klinik gehen. Die Diagnose der Eileiterauffälligkeit schließe gemäß der Aussage der Ärztin den Eintritt einer SS ja auch nicht definitiv aus. Meine Frage an Sie ist nun, ob es aus Ihrer Sicht Sinn machen würde, eine natürliche Empfängnis leicht zu unterstützen? Ich habe gelesen, dass einige Frauen mit Clomifen stimulieren, auch wenn sie ohne Stimulation Eisprünge haben. Was halten Sie davon? Welchen Vorteil bringt das, insbesondere in meinem Fall? Ich dachte bisher, dass Clomifen nur bei Frauen genutzt wird, die keine, oder zu seltene Eisprünge haben. Ich nutze Ovulationstest und das Avaarmband. Daher habe ich über meinen Zyklus immer einen ganz guten Überblick. Die zweite Zyklushälfte dauert mindestens 12 Tage bei mir, was ja eigentlich ok ist. Allerdings habe ich darin oft Schmierblutungen. Würde es ggf. Sinn machen in der zweiten Zyklushälfte Progesteron vaginal einzunehmen, um den Gelbkörper und damit eine mögliche Einnistung etwas zu unterstützen? Ansonsten achte ich auf meine Ernährung, Stressreduktion und moderaten Sport, um die Voraussetzungen bestmöglich zu halten. Ich danke Ihnen vorab herzlich für Ihre Hilfe. Tara
wau - viel Info würde mind. 6 Monate versuchen wenn ovutest wirklich positiv - clomifen nicht nötig bei schmierblutungen allerdings könnte Clomifen sinnvoll sein mit HCG Ovulationsinduktion und progesteron luteal progesteron alleine erscheint meist nur kosmetik zu sein und wird wahrscheinlich nicht wirklich helfen schaden tut es nicht - 2 Tage nach Ovulation z.B. vaginal Progesteron oder Duphaston 3x 1oral
Tara1986
Vielen Dank für die Antwort. Könnten Sie mir noch kurz erklären, was das Clomifen in meinem Fall für einen Unterschied machen könnte bzw. bewirkt hinsichtlich der Schmierblutungen? Herzlichen Dank.
ggf effektivere Follikelreifung
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