katana
Sehr geehrte Frau Prof.Dr. van der Ven, Wir haben noch 3 PN Embryonen, die jetzt im Kryozyklus zum Einsatz kommen sollen. Wir hatten bisher 8 Transfere Tag 2 oder 3,dabei kam es 1x zu einer Ss beim Frischversuch.(MA9.ssw).Einmal im Frischversuch hatten wir Blastotransfer,der negativ war. Für die letzten 3 Embryonen schlug die Ärztin eine verlängerte Kultur vor wobei sie gleich meinte der Biologe schaut und je nach Entwicklung wäre der Transfer bei Bedarf eher. Sie sagte auch,dass sie bei Kryo Embryonen selten bis Tag 5 warten. Zur Vorgeschichte ich bin mittlerweile 41,Embryonen sind gering jünger.Wir hatten 9 Embryotransfer ,immer mit zeitgerechten Embryonen und im Kryo sind immer alle aufgewacht.Mein Mann hält nichts von Blasto,er würde jedem die Chance geben. Dient eine verlängerte Kultur nur der Ursachenforschung warum es oft nicht zur Einnistung kam oder bringt es bei ss raten wirklich was bei nur 3 Kryos ? Die kosten für die Zusatzmethoden sind nicht wenig und sind immer auf 5 Embryonen gerechnet. Welches Vorgehen würden sie jetzt bei 3 PN empfehlen? Vielen Dank für ihre Einschätzung.
Prinzipiell macht eine verlängerte Kultur die Embryonen nicht besser, aber man kann anhand der Entwicklung der Embryonen besser auswählen welche Embryonen transferiert werden sollen ( wenn Sie zB nur 2 Embryonen haben möchten). Mit 41 Jahren würde man theoretisch am meisten profitieren wenn man tatsächlich noch 5 Vks für die verlängerte Kultur hätte. Ziel ist ja die Embryonen mit den besten Einnistungschancen zu finden und unnötige Transfers zu vermeiden. Ich kenne Ihre persönliche Vorgeschichte natürlich nicht, vielleicht sollten Sie doch noch einmal das Gespräch mit Ihren Ärzten suchen.
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