Frage im Expertenforum Kinderwunsch an Dr. med. Najib N. R. Nassar:

Ursachenforschung Fehlgeburt

Frage: Ursachenforschung Fehlgeburt

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Ich hatte in der 11.SSW eine Fehlgeburt, bin schon Ende 30. Es war meine erste Schwangerschaft - nach vielen Jahren erfolglosem Probieren. Ich habe bis zur Schwangerschaft (also bis ich es gemerkt habe) geraucht und sehr gerne Wein getrunken - auch mal mehr. Nun meine Frage: Könnte dieser Lebenswandel meine Eizellen geschädigt haben? Seit acht Wochen nun lebe ich so gesund wie nie zuvor. Kann ich damit meine Eizellen sozusagen wieder reinigen? Sind sie regenerierbar? Haben Sie Ideen, wie man bei einer hoffentlich baldigen neuen Schwangerschaft einer FG zuvorkommen kann - evtl. mit bestimmten Medikamenten? Darf ich eigentlich eine Woche nach einer Ausschabung nach MA Mönchspfeffer nehmen - um gleich wieder einen regelmäßigen Zyklus zu bekommen? Will so schnell als möglich wieder schwanger werden?


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Hallo Martha, Rauchen und regelmäßiger Alkoholkonsum beeinflussen negativ die Eizellreifung und können daher das Fehlgeburtsrisiko erhöhen. Dieser Teil des Risikos ist regenerierbar. Nicht so die Langzeitschäden fortgesetzten Rauchens auf die Eizellreseve, diese ist nicht regenerierbar. Allerdings reicht das allein nicht aus, um die lange Kinderwunschdauer und anschließende Fehlgeburt zu erklären. Sie sollten sich dringend in einem Kinderwunschzentrum beraten und untersuchen lassen. Nach der Fehlgeburt können Sie zwar gleich mit Mönchspfeffer anfangen, sollten jedoch erst nach 2-3 Zyklen aktiv versuchen schwanger zu werden. mfG N. Nassar


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