Frage im Expertenforum Kinderwunsch an Dr. med. Najib N. R. Nassar:

Untersuchungen nach der zweiten Fehlgeburt

Frage: Untersuchungen nach der zweiten Fehlgeburt

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Sehr geehrter Herr Nassar, ich bin 34 Jahre alt und hatte in den letzten Monaten zwei Fehlgeburten nacheinander. Im Dezember 2009 in der 5. Woche (ohne Ausschabung, ging mit der normalen Regelblutung ab) und Ende Februar 2010 an 6+2 (vorher Krankenhausaufenthalt mit weit über regelstarken Blutungen und Koagelabgang ab 5+3, jedoch zeitgerechter Entwicklung und Herzreaktion bis 6+1. Ausschabung einen Tag später, da dann keine Herzreaktion mehr feststellbar war). Ich habe bereits ein gesundes Kind im März 2008 per Kaiserschnitt entbunden. Die Schwangerschaft verlief damals vollkommen problemlos. Bei allen drei Schwangerschaften bin ich im ersten Zyklus schwanger geworden. Ich bin jetzt sehr verunsichert und überlege, ob ich mich überhaubt nochmal trauen soll, schwanger zu werden. Mein Gynäkologe hat mir/uns eine genetische Untersuchung vorgeschlagen und wird zu Beginn des nächsten Zyklus den TSH-Wert bestimmen. Kann mir eine genetische Untersuchung wirklich weiterhelfen, oder könnte sie nur eine Erklärung liefern, die meine Angst vergrößert, es nochmal zu versuchen? Kann der Kaiserschnitt Ursache sein? Zumindest von außen ist die Narbe mittlerweile unsichtbar. Welche Untersuchungen sollte ich ihrer Meinung nach vornehmen lassen und wie schätzen sie die Chancen ein, dass eine erneute Schwangerschaft glücklich verläuft? Hatte ich einfach nur Pech? Vielen Dank für Ihre Zeit und Gruß von "ich.bin.ich"


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Hallo, auch zwei Fehleburten in kurzer Abfolge können rein zufällig sein und müssen sich nich in künftigen Schwangerschaften wiederholen. Das Risiko dafür steigt mit zunehmendem Alter in Abhängigkeit von der individuellen Eiestockreserve, die von Frau zu Frau unterschiedlich ist. Die Überprüfung der Hormonwertr einschießlichder Schilddrüse ist absolut richtig. Eine genetische Ursache ist auch denkbar, daher die genetische Beratung. Nach einem Kaiserschnitt können seltenerweise Verwachsungen innerhalb der Gebärmutterhöhle vorliegen. Diese ließen sich, wenn die anderen Untersuchungen keine Auffälligkeit zeigen sollten, mittels einer Gebärmutterspiegelung abklären. Weiter denkbare Auslöser sind Infektionen, Gerinnungsstörungen (angeboren oder erworben) und Störungen des Immunsystems. Die von Ihrem Frauenarzt veranlassten Untersuchungen sind auf jeden Fall richtig. Vor weiteren Schritten, sollten deren Ergebnissen abgewartet werden. Die Angst ist völlig natürlich und nachvollziehbar. Ich sehe aber keinen Grund, weshalb Sie nicht erneut ein gesundes Kind bekommen sollten. MfG N. Nassar


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