Frage im Expertenforum Kinderwunsch an Prof. Dr. med. Liselotte Mettler:

Tripple-Test nach ICSI

Frage: Tripple-Test nach ICSI

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Hallo, mein Name ist Heike, ich werde nächsten Monat 35 Jahre alt. Meine Situation ist folgende: Ich habe einen Uterus bicornis duplex und nur 1 Niere. Durch ICSI habe ich bereits einen gesunden 2 Jahre alten Sohn und bin nun wiederum durch ICSI schwanger in der 13. Woche. Der Schwangerschaftstest war zunächst nicht eindeutig positiv, zudem hatte ich von Anfang an Blutungen bis zur 9. Woche. Bis zur 11. Woche habe ich vaginal 3X2 Utrogest eingenommen. (Gleiches in der 1. Schwangerschaft) Vor ein paar Tagen habe ich einen Tripple-Test gemacht (warum auch immer). Dieser fiel sehr schlecht aus mit einer Down-Syndrom-Wahrscheinlichkeit von 1:27. Die Nackenfaltenmessung war allerdings vollkommen o.k., so dass sich die Wahrscheinlichkeit erhöht hat auf 1:37 (immer noch schlecht). Mein Arzt rät mir natürlich zu einer Fruchtwasseruntersuchung, die für mich wegen des zu hohen Risikos jedoch nicht in Frage kommt. Meine Frage nun: Ist dieses Ergebnis überhaupt relevant, da ich ja lange Zeit Hormone zur Stimulation zu mir genommen habe und bis zur 11. Woche Utrogest. Vielen Dank für Ihre Hilfe.


Prof. Liselotte Mettler

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Liebe Heike, Sie haben bereits eine Antwort von Dr. Bühler zu Ihrer Anfrage vom 22.2.04 erhalten. Ich möchte auch dazu Stellung nehmen. Ich rate Ihnen auf jeden Fall eine Fruchtwasser-Punktion in der 15/16.SSW durchführen zu lassen, um dann beruhigt zu werden oder einen weiteren Hinweis - Sicherung in Richtung Down-Syndrom zu bekommen. Da Sie einen gesunden 2 Jahre alten Sohn haben und dort zur komplizierten ICSI Behandlung schwanger geworden sind, liegt es alleine an Ihnen , im Falle der Bestätigung eines Down-Syndroms zu entscheiden, ob Sie einen Schwangerschaftsabbruch durchführen lassen wollen oder nicht, keiner wird Sie da "hineindrängeln" wollen, aber versuchen, Sie vom Gegenteil zu überzeugen. Die Entscheidung müssen Sie selbst fällen. Wir haben in jeder Richtung volles Verständnis und würden Ihnen weiterhelfen. Nichts jetzt zu unternehmen, wäre jetzt die schlechteste Lösung. Mit freundlichen Grüßen Prof. Dr. med. L. Mettler


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