Arit
Sehr geehrter Herr Dr. Moltrecht, da ich nicht im Verlauf fragen kann, hier: 1) Sie schrieben mir "Ihr AMH ist damit ja deutlich überdurchschnittlich (zwischen 0,69 und 0,98) und eine reduzierte EZ-Qualität aufgrund des Alters (44) leider zu erwarten. PRP ist in dieser Situation wenig sinnvoll." Warum? Ist nicht bei überdurchschnittlichem AMH evtl auch die Eizellqualität überdurchschnittlich? Ein paar Gute müssten doch noch darunter sein? 2) Wär es nicht sinnvoll, die mit PRP noch nach "oben" zu befördern, bevor sie auch noch "schlecht" werden? Hintergrund meiner Frage/Hoffnung: Zwei Bekannte im exakt selben Alter sind mit eigenen Eizellen (ungeplant) mit 44,5 schwanger geworden und hatten keine Fehlgeburten. 3) Sie sagten auch, bei schwankendem AMH kommt es auf die "Schwankungsbreite" an. Die liegt bei mir bei 0,4. Ist das signifikant? Halt die Höhe auch mit der Anzahl der Antralfollikel im jeweiligen Zyklus zusammen? 4) Auf dem Vordruck einer Klinik las ich, dass bereits bei AMH von 2,0 eine eingeschränkte Fertilität vorliege. Ist das eine gängige Größe? Ich dachte, ab unter 1,0? Vielen Dank vorab für Ihre Rückmeldung! Arit
Schwankender AMH Hallo Arit, der AMH ist im Zusammenhang mit dem Alter zu sehen; klar ist je nach Alter 2,0 bereits grenzwertig.Der AMH sagt überhaupt nichts über die Qualität der Eizellen aus! Ihr schwankender Wert bleibt noch im 'range' LG
Arit
Sorry, vertippt! Die Frage sollte an Dr. Grewe gehen. Leider lässt sich das im Account nicht löschen oder zurückrufen.
Arit
Sehr geehrter Herr Dr. Moltrecht, herzlichen Dank für Ihre schnelle Antwort! Ich bin sehr verunsichert und hab noch folgende Nachfragen: Wie sind denn dann die statistischen Chancen für eine künstliche Befruchtung? Macht die auch Sinn, wenn man nur 1 reife Eizelle gewinnen kann? Auch ist mein linker Eierstock seit ein paar Monaten schlechter, manchmal gar nicht im US zu sehen. Die Ärztin merkte an, dass es sein kann, dass er schrumpfe! Aber kann das so schnell gehen, binnen 8 Monaten? (Damit verliert man ja dann die Hälfte der letzten Eizellreserve?) Daher die Frage: Wäre es dann einen Versuch wert, mit PRP die Eizellrekrutierung noch anzukurbeln, um vor der Ovarschrumpfung noch die Eizellen rauszuholen? Ganz herzlichen Dank!
Hallo Arit, leider ist die Wahrscheinlichkeit eines SS-Eintrittes so gering, dass auch eine IVF kein wirklicher Benefit ist - dazu kommt ein Abortrisiko von 50 %. Ich kann mir vorstellen, dass diese Tatsachen schwer zu akzeptieren sind. LG
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