Frage im Expertenforum Kinderwunsch an Dr. med. Najib N. R. Nassar:

Nidationsblutung oder Periode?

Frage: Nidationsblutung oder Periode?

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Sehr geehrter Herr Dr. Nassar, ich versuche seit einem Jahr schwanger zu werden und messe seit einigen Monaten meine Temperatur. Meine Periode kommt normalerweise am 14. Tag nach dem ES. Manchmal bemerke ich einige Tage vor der Periode einige Tropfen helles Blut, oft aber kaum zu sehen. In diesem Zyklus hatte ich an ES+9 auch eine Blutung, aber etwas stärker als sonst, sehr hell, und nicht, wie sonst, wässrig, sondern mehr schleimig. Die Blutung war aber sofort wieder vorbei. An ES+11 bis ES+13 war manchmal auch ein wenig Blut am Toilettenpapier. Dann kam an ES+14 (heute) am frühen Morgen eine größere Menge Blut, zwar bräunlich, aber schon so, dass man denken könnte, jetzt geht die Periode los. Es ist ja auch der passende Tag. Aber: Nach ein paar Stunden ist der Spuk schon wieder vorbei, und ich spüre auch keinerlei Bauchkrämpfe, die meine Menstruation normalerweise am ersten Tag begleiten. In meinem Bauch ist alles ganz ruhig. Meine Periode ist normalerweise relativ stark und dauert fünf bis sechs Tage. Sie war noch nie schwächer. Meine Tempi ist übrigens etwas gesunken, aber noch deutlich über der Coverline. Das ist sie aber auch manchmal noch am Tag der Periode. Meine Frage: Kann ich beim jetzigen Stand der Dinge schon relativ sicher sein, dass ich schwanger bin, weil dies keine Periode, sondern eine Einnistungsblutung war? Oder anders gefragt: Ist bei definitiv stattgefundenem Eisprung eine Periode in der beschriebenen Schwäche überhaupt möglich, wenn sie sonst immer stark ist? Für eine Antwort wäre ich Ihnen sehr dankbar. Mit freundlichen Grüßen Naoko


Mitglied inaktiv

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Hallo Naoko, bei der von Ihnen beschriebenen Blutung handelt es sich wahrscheinlich nicht um die reguläre Regelblutung. Eine schwangerschaft ist daher grundsätzlich möglich. Falls der Schwangerschaftstest positiv ist (aus dem konzentrierten Morgenurin), sollten Sie bei anhaltender Schmierblutung ihren Frauenarzt fragen, ob er eine Unterstützung mit Gelbkörperhormon für sinnvoll hällt. mfG N. Nassar


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