Snief
Guten Tag Frau Dr., ich bin spontan schwanger geworden, jetzt 5.SSW. Wegen 2 Aborten in der Vorgeschichte und einer homozygoten MTHFR-Mutation nehme ich Medyn und 5 mg Folsäure seit Kinderwunsch. Damals empfahl die Klinik, in der die Abort-Diagnostik durchgeführt wurde, ASS 100 ab positivem Test. Eine Hämatologin dagegen riet zu Heparin. Nun war ich heute in einer Gerinnungsambulanz, in die mich meine Frauenärztin überwiesen hat und dort hiess es, dass bei dieser Mutation gar keine Indikation für blutverdünnende Mittel bestehe. Nun bin ich total verunsichert. Ich kann doch nicht abwarten, dass auch die 3.Schwangerschaft mit einer Fehlgeburt endet... Was ist denn nun die Therapie? Danke.
Die alleinige MTHFR Mutation ist keine Indikation für ASS oder Heparin. In Anbetracht Ihrer Vorgeschichte könnte man jedoch eine Heparinisierung in Erwägung ziehen. Der Nutzen ist aber nicht erwiesen oder gesichert. sprechen Sie mit Ihrer Frauenärztin. Viel Glück!
Snief
danke für ihre antwort. meine frauenärztin will es nicht verschreiben und hat mich zur gerinnungsambulanz überwiesen und die sagen, es bestünde keine notwendigkeit. :(((( habe grosse angst nun eine 3.fehlgeburt zu erleiden.
Mitglied inaktiv
Hallo Snief, sorry wenn ich als Laie antworte. Aber ich habe auch MTHFR homozygot und hatte nach 2 gesunden Kindern 4 FG hintereinander. Von der Mutation habe ich erst nach der 3. FG erfahren. Da ich schon 2 gesunde Kinder ohne Probleme bekommen habe, denke ich nicht, dass diese Mutation allein einen gravierenden Einfluss auf eine erfolgreiche SS hat. Allerdings sollte man den Homocystein-Spiegel, der damit zusammenhängt, im Auge behalten. Ich bin nun zum 7. Mal schwanger und komme morgen in die 33. SSW. Nehme 5mg Folsäure und ASS100, dieses aber rein präventiv. Ich war bei Dr. Würfel in München (Abortsprechstunde/ Immunologie) und die haben mir von Heparin abergaten, da "Gießkannenprinzip". Falls Du noch weitere Fragen hast, gerne per PN. Alles Liebe und Gute!
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