Mitglied inaktiv
Liebe Frau Dr. Müller, ich bin seit ca. 1,5 Jahren wegen einer gestörten Eizellreifung in KiWu-Behandlung. Die Ursache konnte noch nicht wirklich geklärt werden. Endometriose oder PCO liegen nicht vor (auch keine Übergewicht). Mein FA hat mehrmals von LUF-Syndrom gesprochen. Nach einer ca. 5-monatigen Behandlungspause hat sich mein Zyklus auf ca. 40 Tage eingependelt. Der ES findet vermutlich so um den 25. Tag statt, zumindest spüre ich dann immer ein leichtes Ziehen im Unterleib. Die letzte Hormon-Untersuchung hat am 16. Zyklustag folgendes Ergebnis gebracht: E2: 37 LH: 11 Progesteron: 0,45 FSH: 5,4 Der FA meint, daß diese Werte sehr schlecht seien und er schätzt meine Chancen auf natürlichem Weg schwanger zu werden als gering ein. Wie sehem Sie die Chancen? Sind diese Werte nicht relativ normal, wenn man die Länge des Zyklus (40 Tage) mit berücksichtigt? Vielleicht bin ich einfach nur ein bißchen langsamer als andere?! Meine Mutter hatte ihr ganzes Leben lang Zyklen von 6-7 Wochen und ist 3x problemlos schwanger geworden. Meine FA rät mir zu IVF, ich schrecke vor diesem Schritt aber noch zurück. Auf meinen Wunsch hin, versuchen wir es im nächsten Zyklus mit FSH-Spritzen. Er hat mir Menogon HP verschrieben, er hat jedoch Bedenken wegen einer möglichen Überstimulation. Ich habe gelesen, daß Menogon zusätzlich auch noch LH enthält. Ist das bei meinem sowieso schon leicht erhöhten LH-Wert sinnvoll? Oder wäre ein anderes Präparat evt. besser? Vielen Dank im voraus für Ihre Antwort! Herzliche Grüße, Lilian
Dr. Birgit Müller
Hallo Lilian, Ihre Hormonanlyse spricht - entgegen anderen Interpretationen - eindeutig für ein PCO-Syndrom. Paßt auch zu den langen Zyklen. Natürlich kann man - wie Ihre Mutter - auch mit PCO schwanger werden, es kann aber länger dauern bzw. auch nicht klappen, wenn es nie zum ES kommt. Ich empfehle in Ihrem Fall auch eine FSH-Stimulation, aber eher nicht mit Menogon HP, sondern (wie Sie richtig festgestellt haben) mit einem reinen FSH-Präparat (z.B. Puregon oder Gonal F). Wegen der Gefahr einer Überstimulation oder einer Mehrlingsschwangerschaft sollte die Stimulation unbedingt von einem KIWU-Spezialisten überwacht werden. In einer "normalen" Frauenarztpraxis sollte keine Stimulation mit FSH oder hMG erfolgen, schon gar nicht bei PCO! Liebe Grüße Dr. B. Müller
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