Verzweifelte1984
Hallo Herr Dr. Schmidt, mein Mann und ich (inzwischen 35 Jahre alt) befinden uns seit ca. 3 Jahren in Kiwu-Behandlung und haben quasi schon alle Methoden (VZO mit verschiedenen Medis, IUIs, ICSIs) durch. Trotz teilweise sehr guter Hormonwerte fand bisher nie einmal eine Einnistung statt. Nun habe ich mir rein aus Interesse die Ergebnisse meiner Krebs-Vorsorge-Abstriche von diesem und letztem Jahr geholt und angesehen. In Bezug auf PAP war alles unauffällig. Allerdings stand dort neben der Mischflora, die ich wohl habe, bei beiden Krebsabstrichen die Bemerkung "Leukos!" - also vermutlich erhöhte Leukozyten, aber keine Behandlungsempfehlung. Ich frage mich nun, ob ich möglicherweise eine chronische Entzündung in der Schleimhaut oder zumindest im reproduktiven Bereich habe, die bisher zuverlässig jegliche Einnistungsversuche verhindert hat. Wenn ja, dann würde ich meinem Kiwu-Zentrum die Krebsabstriche zeigen (bisher hatte nie jemand danach gefragt) und um genauere Diagnostik bitten. Halten Sie einen Zusammenhang zwischen unerfülltem Kiwu und dauerhaft erhöhten Leukos im Abstrich für möglich? Wenn ja, was könnte das sein und wie würden Sie behandeln? Ich würde das dem Kiwu-Zentrum dann direkt so vorschlagen. Vielen Dank!
Hallo, ein Zusammenhang zwischen Leukozyten in der Cervixzytologie bzw. einer vaginalen Entzündung, einem Harnwegsinfekt und einer chronischen Entzündung der Gebärmutterschleimhaut (chron. Endometritis) ist mir nicht bekannt. Alle Entzündungen können isoliert aber natürlich auch gleichzeitig auftreten. Ob eine Endometritis vorliegt, kann durch den Nachweis von Plasmazellen in einer kleinen Probe aus der Gebärmutterschleimhaut ("Endometrium-Scratch") nachgewiesen werden. Diese Untersuchung würde ich vor weiteren Versuchen (Embryotransfers) empfehlen. Alles Gute, O. Schmidt
Verzweifelte1984
Zu meiner Frage möchte ich noch ergänzen, dass ich seit einigen Monaten immer wieder Brennen beim Wasserlassen habe und an eine Blasenentzündung dachte. Die Urinprobe bei meiner Frauenärztin war allerdings unauffällig. Hinzu kommt, dass mein Mann heute einen Routine-Termin beim Urologen hatte. Nun wurde bei IHM ein starker Harnwegsinfekt festgestellt und er muss 10 Tage lang ein starkes Antibiotikum einnehmen. Kann das alles wirklich Zufall sein? Erhöhte Leukos in meinem Krebsabstrich, dann immer wieder starkes Brennen bei MIR beim Wasserlassen, nun ein starker Harnwegsinfekt bei meinem MANN und der schon länger unerfüllte Kinderwunsch, obwohl Hormonwerte bei mir und Spermien bei ihm unauffällig waren? Oder kann es nicht doch sein, dass ich eine chronische Entzündung (z.B,.Endometritis) habe, dadurch auch meinen Mann angesteckt habe und es deshalb mit dem Kind nicht klappt? Oder haben Sie eine andere Idee, was ich bei mir noch untersuchen lassen könnte, wenn Urin unauffällig war und ich dennoch weiterhin Beschwerden habe und einen nachweislich infektiösen Mann? Vielen Dank!
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