Nila14
Guten Tag, ich (31Jahre) würde gern wissen, was ich tun kann. Ich möchte gern schwanger werden und habe vor 9 Monaten die Valette abgesetzt. Ich habe eine latente SD-Unterfunktion (TSH 7,77).L-Throxin 50/75. Ich habe lange Zyklen (35-45 Tage) und immer einen sehr späten ES. Mal an ZT 27, dann 29, nun bin ich bei ZT 35 und ES steht aus. Zudem ist die zweite Zyklushälfte recht kurz (9 Tage im Schnitt). Soll jetzt Utrogest 3x2 vaginal nehmen. Aber hat das auch irgendwelche positiven Auswirkungen auf die Eizellreife? Nehme nämlich an, dass ich eine Eizellreifestörung habe. Mir wurde mal an ZT 5 Butt abgenommen, dort waren die Werte ok, bis auf einen etwas geringen Prolaktin Wert, was mein FA aber nicht "schlimm" fand. Was kann ich denn außer Utrogest noch tun? Und wann soll ich damit anfangen, kann ,meinen ES gar nicht richtig zeitlich einordnen. Ich würde mich über eine Antwort sehr freuen: DANKE!!!!
Sie sehen das ganz richtig - die Eireifung scheint gestört. Wichtig wäre: der TSH-Wert liegt noch deutlich zu hoch, sollte um 1 liegen. Falls dies bereits unter Medikament kontrolliert wurde, müsste dies erhöht werden! Wenn dann immer noch keine regelmässigen Zyklen evtl weiter Massnahmen erforderlich für die Eireifung. Alles Gute! B. Sonntag
Nila14
Vielen Dank, dass Sie so schnell antworten. Das finde ich sehr nett. Ich war bereits unter L-Thyroxin 50 bei 0,96, aber auch da hatte ich sehr lange Zyklen mit spätem ES. Nun ist der Wert leider wieder so hoch und die Dosis wurde von 50 täglich auf 50 und 75 im Wechsel erhöht. Ich verstehe gar nicht genau, warum der Wert plötzlich wieder so hoch geschossen ist?! Kann das am Wechsel des Herstellers von L-Thyr. liegen? Sie sagten, es müssten ggf. weitere Maßnahmen eingeleitet werden. Was würden Sie vorschlagen? Ist die Einnahme von Utrogest für Sie derzeit sinnvoll? Vielen Dank, Gruß Nila
Die Werte können zum Teil schwanken, und es sollte unter der neuen Dosierung nochmal kurzfristig eine Kontrolle erfolgen. Sind die Zyklen dann immer noch verlängert, so kämen auch Tabletten für die Eireifung z.B. Clomifen in Frage - das kann aber nur Ihr behandelnder Arzt in Kenntnis der genauen Umstände beurteilen. Alles Gute! B. Sonntag
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