Valenta
Sehr geehrter Frau Sonntag, seit Mai 2011 habe ich meine Pille abgesetzt. Leider bin ich bis zum derzeitigen Zeitpunkt noch nicht schwanger geworden. Bis August letzten Jahres hatte ich keine Menstruation. Ich war dann bei meiner FÄ und die machte ein Ultraschall sie meinte zu mir das kein Eisprung stattgefunden hat. Sie verschrieb mir Chlormadinon 10 Tage nach weiteren 10 Tagen kam meine Menstruation. Seitdem aber leider immer noch sehr unregelmäßig, das heißt ich habe momentan einen Zyklus von 40- 50 Tagen. Der jetztige dauert im Moment am längsten, weit über 50 Tage. Im Dezember 2011 war ich wieder bei meiner FÄ sie machte wieder Ultraschall und sagte ich habe keinen Eisprung. Zwar hätte ich viele kleine Follikel, aber eben keinen Eisprung. Sie verschrieb mir Clomhexal. Nun habe ich mich im Internet darüber schlau gemacht. Leider bin ich von den Nebenwirkungen wie vergrößerte Eierstöcke und Zysten Fehlgeburten etc. weniger begeistert. Auch das die Gebärmutterschleimhaut verdickt und somit die Spermien schlechter durchkommen sollen, bestärkt mich nicht gerade darin dieses Medikament zu nehmen. Was raten Sie mir als Experte. Im Moment habe ich keine Ahnung wie ich mich verhalten soll. Da im Moment meine Menstruation immer noch nicht da ist, hat sie mir "notfalls" noch ein Rezept von Chlormadinon mitgegeben. Was ich nochmal nehmen sollte falls die Menstruation nicht kommt. Im Moment bin ich total hin und her gerissen was ich nehmen soll und was nicht und was das für Auswirkungen auf meinen Körper und den des eventuell zukünftigen Kindes hat. Was raten Sie mir? Gibt es eventuell andere Lösungen? Kann es vielleicht auch sein das Sie mich gern öfters in Ihrer Praxis sehen will weil ich Privat versichert bin? Vielen Dank für Ihre Antwort Mit freundlichen Grüßen
Guten Tag, Clomifen ist ein häufig eingesetztes Präparat mit vergleichsweise geringen Nebenwirkungen. Voraussetzung ist aber die Kontrolle der Follikelentwicklung im Eierstock per Ultraschall. Im Vorfeld wäre noch zu erfragen, ob durch einen Bluttest mögliche hormonelle Ursachen der Zyklusverlängerung bei Ihnen abgeklärt wurden. Falls diese vorliegen, würde man diese zunächst behandeln, bevor man Clomifen gibt. Grüsse, B. Sonntag
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