Mitglied inaktiv
Hallo Herr Prof. Michelmann, vor genau zwei Monaten hatte ich hier um Ihre Hilfe gebeten weil mein Mann nur eingschränkt zeugungsfähig ist. Wir waren nun bei einer Kinderwunschpraxis und haben unsere Situation dargestellt. (Schwere Präeklampsie, Propfgestose in der 1. SSW, Sectio in der 32. SSW, Kind 1170g, Schwangerschaft aber spontan entstanden). Worauf der uns beratende Professor es rundheraus abgelehnt hat, bei uns eine Kinderwunschbehandlung in irgendeiner Weise durchzuführen. Er ist nicht bereit, die moralische Verantwortung zu tragen, wegen der erhöhten Wahrscheinlichkeit einer weiteren Gestose und der damit verbundenen potentiellen Lebensgefahr für mich und das Kind. Das spricht natürlich für ihn als verantwortlichen Menschen, aber wir sind nun doch ziemlich enttäuscht, da wir uns ein zweites Kind wünschen. Wir sind nun sehr ratlos. Was sollen wir tun? Bringt es etwas, sich an eine andere Stelle zu wenden oder sollen wir tatsächlich ganz abschließen mit dem Kinderwunsch? Oder abwarten und hoffen, daß sich eine Schwangerschaft nochmals ohne Hilfe einstellt? Entschuldigen Sie bitte, diese Fragen sind sicher sehr schwierig so aus der Ferne zu beurteilen, aber ich wollte auch einfach mal den Rat eines Experten dazu hören ohne gleich nochmals in eine andere Kinderwunschpraxis zu rennen. Gruß Sabeth
Hallo Sabeth, gerade bei solch einer wichtigen Frage ist es notwendig, den richtigen Ansprechpartner zu haben. Das bin ich in diesem Fall leider nicht (bitte mal die Info unter meinem Namen lesen!). Bitte stellen sie ihre Frage nochmal an einen der gynäkologischen Experten!
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