Butzele
Sehr geehrte Frau Prof. van der Ven, ich befinde mich aktuell in meinem ersten Kryozyklus (Künstlicher Zyklus mit Progynova). Ich sollte Progynova x2 und Utrogestx1 täglich nehmen. Letzte Woche 4+3 bekam ich stärkere Schmierblutungen, Ultraschall war unauffällig. Fruchthöhle sah laut Ärztin normal aus. Zwei Stunden später lief das Blut nur so auf mir aus. Auch sehr große Stücke Schleimhaut. Der Ultraschall einen Tag später zeigte eine nicht mehr runde, sondern eckige, schon teilweise eingefallene Fruchthöhle. Meine Ärztin meinte dann, dass die Schwangerschaft nicht intakt ist und ich die Medikamente absetzen kann. Heute war ich zur Nachkontrolle beim Ultraschall (Es sollte geprüft werden, ob ich eine Ausschabung brauche oder ob schon alles rausgeblutet war. Schmierblutungen habe ich noch immer) Auf dem Monitor sahen wir dann eine runde Fruchthöhle und einen Embryo mit Herzschlag. Jetzt meine Frage: Kann ich dem Embryo stark geschadet haben durch das absetzen der Medikamente? Laut Ultraschall ist er ca. 5 Tage hinterher. Mein Sohn war vor zwei Jahren allerdings auch am Anfang 2-3 Tage hinterher.
Offensichtlich hat sich die Schwangerschaft ja auch ohne Hormongabe weiterentwickelt. Man gibt die Medikamente in der Frühschwangerschaft weiter, damit sich keine sogenannte Entzugsblutung (durch den Hormonabfall nach Weglassen der Medikamente) einstellt und die Patienten beunruhígt. Auf die Entwicklung des Embryos haben sie relativ wenig Einfluß und eine Entwicklungsverzögerung des Embryos ist sicher nicht durch das Absetzen der Hormone entstanden. Machen Sie sich keine Vorwürfe, ich drücke Ihnen erst einmal die Daumen. Vielleicht geht ja alles gut aus.
Butzele
Vielen Dank für die schnelle Antwort Frau Prof. van der Ven!
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