Mitglied inaktiv
Sehr geehrter Herr Prof. Michelmann, Ich (Anfang 41) bin mit 35 Jahren durch eine heterologe Insemination (IUI) nach drei Versuchen schwanger geworden. Ich möchte nun ein zweites Kind, am liebsten von demselben Spender, von dem ich noch 6 IUI-Units habe. Mein Arzt, bei dem ich das Sperma gelagert habe, meint, meine Chancen stünden gut, wieder schwanger zu werden. Ich habe bereits zwei Versuche hinter mir, jeweils mit Clomifen stimuliert, und hatte beide Male zwei reife Follikel und eine gut aufgebaute GBSH. Das klingt doch eigentlich alles ganz gut trotz des Alters? Hat es einen Sinn, weiter zu inseminieren oder muß man in meinem Alter automatisch zu Methoden wie der IVF oder gar Eizellspende greifen? Vielen Dank für Ihre Antwort
Hallo Corinna, ich bin sicher, dass bei den beiden erfolglosen IUI Versuchen mit Clomifen-Stimulation eine hormonelle Überwachung stattgefunden hat. War das nicht der Fall, so sollte tatsächlich die sog. hormonelle Response überprüft werden. Die in der ersten Zyklushälfte gemessenen Hormonwerte geben dem behandelnden Arzt Auskunft darüber, wie gut die Chancen für eine weitere Schwangerschaft sind. Sie sollten aber nicht vergessen, dass in ihrem Alter die Möglichkeit einer Schwangerschaft nach IUI sehr gering ist. Sie liegt, auch mit Donorsamen, weit unter 10%. Bessere Ergebnisse würden tatsächlich mit gespendeten Eizellen erreicht werden. Dies ist aber in Deutschland verboten. Im Ausland müssten sie alle Kosten privat bezahlen. Viel Glück! MfG HWM
Mitglied inaktiv
Sollte ich meine "Fruchtbarkeitswerte" testen lassen, oder hätte ich keine Eizellreifung mehr gehabt in meinen letzten beiden Clomifen-Zyklen, wenn das FSH, LH, AMH und Inhibin B nicht mehr stimmen würden? Ich habe gehört, dass AMH am aussagekräftigsten wäre? Stimmt das?
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