Mimimogli
Liebe Frau Prof. Dr. Sonntag Ich möchte mir bei Ihnen bezüglich unserer KIWU Behandlung (ICSI) eine Zweitmeinung einholen. Kurz gefasst: Hat das Stillen / Abpumpen von Muttermilch einen negativen Einfluss auf die Follikel/Eizellenanzahl, die man gewinnen kann? Reduziert das Stillen / Abpumpen den AMH-Wert und verlangsamt es den Zyklus, so dass wir länger mit Hormonen stimulieren müssen? Empfehlen Sie mindestens einen Monat vor Stimulationsbeginn komplett abgestillt zu haben, damit sich die Hormonwerte regulieren und die Eizellenausbeute sich verbessern kann? Hintergrund: Wir machen gerade eine zweite KIWU Behandlung und uns wurde vom Arzt geraten hierfür mein erstes Kind abzustillen, da die Hormone der Medikamente (Bemfola, Menogon, Fyremadel) über die Muttermilch an das Kind weitergegeben werden. Jetzt habe ich das Baby zwar abgestillt, pumpe allerdings morgens und abends ca. 20 Minuten jede Brustseite ab, in der Hoffnung nach Abschluss der zweiten Behandlung weiterstillen zu können. Heute wurde mir mitgeteilt, dass die Eizellenreifung /bzw. Anzahl der Follikel sehr langsam von statten geht und wir nur zwei Follikel haben. Beim ersten Ultraschall waren es 4, aber die anderen 2 wachsen nicht weiter. Mein AMH Wert liegt bei 0,2 und ich bin schon 40. Heute fragte ich meinen Arzt, ob das Abpumpen der Brust und die ausgeschütteten Stillhormone bewirken, dass der Zyklus so langsam ist und wir so wenig Eizellen haben. Mein Arzt antwortete, dass das Stillen schon einen Einfluss hätte, der AMH-Wert etwas gesenkt werden würde und auch die Eizellenanzahl um 1-2 Eizellen reduziert werden könnten. Aber wir würden, da nur von 1-2 Eizellen mehr sprechen. Mir ist schon bewusst, dass meine biologische Uhr austickt, aber bei der ersten KIWU-Behandlung lag mein AMH bei 0,9 und wir hatten auch nur 3 Eizellen. Aber wenn man eh nur maximal 4 Eizellen bekäme, dann machen 1-2 Eizellen mehr schon eine Menge aus. Danke für Ihre Hilfe im Voraus!
Der Einfluss auf den Zyklus und die Eizellreifung sind individuell sicher sehr unterschiedlich, aber durchaus vorhanden. Ursache ist das Stillhormon Prolaktin. Auch Abstand zur vorausgegangenen Geburt und Frequenz des Stillens spielen eine Rolle. Ob Sie nach einer Kinderwunschbehandlung wieder Stillen werden, ist aus meiner Sicht auch fraglich.
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