Sehr geehrter Herr Dr. Moltrecht, Sie haben mir bereits bei den letzten beiden Schwangerschaften sehr geholfen, insbesondere bei der letzten, die lange auf sich warten ließ. Nochmals ganz herzlichen Dank, Ihr Beistand hat mir oft durch schwierige Zeiten geholfen! Ich bin nun nach Kryo im künstlichen Zyklus mit dem vierten Kind schwanger, heute SSW 12+3, und brauche Ihren Rat. Am Donnerstag fand die Ultraschalluntersuchung des Ersttrimesterscreenings statt (die Ergebnisse der Blutuntersuchung habe ich noch nicht), die Ärztin war mit allem sehr zufrieden.  Meine Kiwu hat mich bereits nach dem ersten Ultraschall an meinen Frauenarzt entlassen mit dem Hinweis, ich solle die Medikamente ab SSW 12+0 ausschleichen.  Eine Kontrolle der Hormone Estradiol und Progesteron in der Frühschwangerschaft wird in meiner Kiwu nicht durchgeführt. Mein Frauenarzt ist hier vorsichtiger und kontrollierte die Werte im Abstand von zwei Wochen. Die Werte sind von Kontrolle zu Kontrolle angestiegen, er war damit zufrieden. Gestern hat er nochmals die Werte bestimmt. Estradiol lag bei 2135 ng/l und Progesteron war 33,3 ug/l. Ich nehme derzeit Estramonpflaster mit insgesamt 150 ug/24 Stunden, die alle drei Tage gewechselt werden, und Utrogest vaginal 400 mg alle 12 Stunden. Mein Frauenarzt ist kein Kinderwunschexperte und ist sich etwas unschlüssig, wie wir weiter mit den Medikamenten verfahren sollen.  Estramon, meint er, könne ich seiner Einschötzung nach jetzt ausschleichen, zuerst 3 Tage Pflaster in der Gesamtdosis von 100 ug/24 Stunden, dann drei Tage 50 ug/24 Stunden, dann ganz entfernen. Am Tag des Progesteronbeginns am 29.7. lag Estradiol bei 150 ng/l, deswegen würden die Pflaster inzwischen einen sehr geringen Beitrag leisten. Anders bei Progesteron. Der Progesteronwert lag am 1.8., also 3 Tage nach Einnahmebeginn, bei 12 ug/l, jetzt gestern bei 33 ug/l, hier macht es also etwa 1/3 aus. Utrogest würde er mir deswegen gerne länger geben, ist sich aber mangels Erfahrung etwas unschlüssig. Deswegen meine Fragen: 1.Wie würden Sie nun mit den Estramonpflastern weiter verfahren? 2. Und wie sollte ich Ihrer Einschätzung nach mit dem Utrogest weiter vorgehen? Ganz herzliche Grüße, JHC