Frage im Expertenforum Kinderwunsch an Dr. med. Friedrich Gagsteiger:

Einnahmebeginn von Letrozol im dritten Versuch

Frage: Einnahmebeginn von Letrozol im dritten Versuch

Luisea

Beitrag melden

Guten Tag. Ich habe auf dem Weg zu meinem Wunschkind nun zwei Zyklen mit Letrozol und Ovitrelle hinter mir. Im ersten Versuch nahm ich (eigentlich Start an Tag 3 vorgesehen, aufgrund des planbaren Schalltermins jedoch an Tag 5) von Tag 5-9 Letrozol, am Zyklustag 14 zeigte sich ein dominanter Follikel von 18mm und ich habe ausgelöst. Es kam zur Einnistung, leider jedoch mit frühem Abgang in der 5. SSW. Im zweiten Anlauf erfolgte die Letrozoleinnahme wieder von Tag 5-9, an Tag 14 war der Follikel 24mm groß und ich habe am selben Tag ausgelöst. Leider ohne Erfolg, obwohl ich ab dem ES zur Unterstützung Utrogestan eingenommen hatte. Nach absetzen dessen is heute mein Zyklustag 1. Mir stellt sich die Frage ob ich im dritten Versuch wie ursprünglich besprochen an Tag 3 mit Letrozol starten sollte, wenn mein Ultraschalltermin am 12. ZT liegt. Ich habe die Sorge, der Eisprung könnte da schon erfolgt sein. Oder sollte ich besser an Tag 4 oder 5 beginnen? Vielen herzlichen Dank.


Dr. Friedrich Gagsteiger

Dr. Friedrich Gagsteiger

Beitrag melden

Guten Tag, ich würde den bisherigen Verlauf zunächst eher ermutigend bewerten: Im ersten Letrozol-/Ovitrelle-Zyklus ist es ja tatsächlich zu einer Schwangerschaft gekommen – leider mit einem sehr frühen Abgang. Das ist enttäuschend, zeigt aber zugleich, dass Follikelreifung, Eisprung, Befruchtung und Einnistung grundsätzlich möglich waren. Im zweiten Versuch war der Follikel an ZT 14 mit 24 mm schon recht groß, aber nicht zwingend „zu spät“. Dass es trotz Utrogestan nicht geklappt hat, ist leider noch kein Hinweis darauf, dass grundsätzlich etwas nicht stimmt – die Chance pro Zyklus bleibt auch unter optimalen Bedingungen begrenzt. Wenn der Ultraschalltermin im nächsten Zyklus erst an ZT 12 möglich ist, würde ich persönlich nicht unbedingt auf ZT 3 vorziehen. Da Sie mit Letrozol von ZT 5–9 bereits eine gute Reaktion hatten, wäre es aus meiner Sicht vernünftig, entweder dieses Schema beizubehalten oder als kleinen Kompromiss ZT 4–8 zu wählen. So reduziert man etwas das Risiko, dass der Follikel beim Ultraschall schon zu weit ist. Wichtig wäre dann am ZT 12 nicht nur die Follikelgröße, sondern auch die Schleimhaut und – falls möglich – LH, Östradiol und Progesteron zu kontrollieren, um den richtigen Auslösezeitpunkt möglichst gut zu treffen. Natürlich kann man bei wiederholten frühen Verlusten oder ausbleibenden Erfolgen weitere Dinge abklären. In Ihrer Situation würde ich aber nach einem frühen Schwangerschaftseintritt im ersten Versuch einen dritten Versuch zunächst durchaus wagen, bevor man das Vorgehen grundsätzlich verändert. Herzliche Grüße Dr. Friedrich Gagsteiger


Luisea

Beitrag melden

Guten Abend, vielen herzlichen Dank. Ich werde Ihre Empfehlung berücksichtigen und tendenziell den ZT 4 als Starttag wählen.


Dr. Friedrich Gagsteiger

Dr. Friedrich Gagsteiger

Beitrag melden

Guten Tag vielen herzlichen Dank für Ihre Rückmeldung. Ich würde Ihre Überlegung unterstützen und tendenziell den 4. Zyklustag als Starttag für die Letrozol-Einnahme wählen. Nach dem ersten Versuch ist es ja bereits zu einer Befruchtung und Einnistung gekommen – auch wenn es leider sehr früh wieder zu einem Abgang kam. Das zeigt zumindest, dass grundsätzlich schon wichtige Schritte funktioniert haben. Bitte behalten Sie aber im Blick, dass der Kinderwunsch nicht nur durch den genauen Stimulationstag beeinflusst wird. Es spielen viele weitere Faktoren eine Rolle – Eizellqualität, Spermienqualität, Schleimhaut, Gelbkörperphase, Schilddrüse, Stoffwechsel, Gerinnung, Immunologie und auch allgemeine Lebensumstände. Ich hoffe sehr, dass Sie hier gut begleitet und betreut werden. Für den nächsten Versuch wünsche ich Ihnen von Herzen viel Glück und einen guten Verlauf.


Luisea

Beitrag melden

Guten Tag, ich danke Ihnen für ihren Rat sehr. Tatsächlich sind einige der genannten Faktoren bereits überprüft worden. Fürs erste versuche ich positiv in den neuen Versuch zu starten.  Ich bedanke mich für die Anteilnahme.


Luisea

Beitrag melden

Guten Abend, ich habe tatsächlich am ZT 30 einen positiven Test in den Händen gehalten. Das Progesteron nehme ich daher konsequent weiterhin. Am Mittwoch habe ich endlich meinen Termin bei der Gynäkologin. Die Angst vor einem erneuten frühen Abgang lässt mich leider nicht los... Heute ist das Brustspannen auch etwas weniger ausgeprägt als die letzten Tage. Ich hoffe, das ist kein schlechtes Zeichen? Ich hoffe, Sie können mir etwas Mut machen. Ich danke Ihnen herzlich.


Dr. Friedrich Gagsteiger

Dr. Friedrich Gagsteiger

Beitrag melden

Zunächst einmal möchte ich Ihnen ganz herzlich zu Ihrem positiven Schwangerschaftstest gratulieren. Das sind wirklich sehr schöne Nachrichten, und ich freue mich sehr mit Ihnen. Dass Sie nach Ihren bisherigen Erfahrungen nun große Angst vor einer erneuten frühen Fehlgeburt haben, ist vollkommen verständlich. Gerade nach einem solchen Erlebnis wird jeder Tag des Wartens zu einer großen emotionalen Herausforderung. Versuchen Sie aber, sich immer wieder bewusst zu machen: Diese Schwangerschaft ist eine neue Schwangerschaft und hat ihre eigene Chance. Die Vergangenheit bestimmt nicht zwangsläufig den weiteren Verlauf. Dass das Brustspannen heute etwas weniger ausgeprägt ist als an den vergangenen Tagen, ist nach meiner Erfahrung kein verlässliches Warnzeichen. Schwangerschaftssymptome können von Tag zu Tag deutlich schwanken. Manche Frauen haben über Wochen ein starkes Brustspannen, andere fast gar keines. Auch Übelkeit, Müdigkeit oder Ziehen im Unterbauch kommen und gehen häufig. Solange keine stärkeren Blutungen oder ausgeprägten krampfartigen Schmerzen auftreten, würde ich aus einer Veränderung der Symptome keine negativen Schlüsse ziehen. Es ist sehr gut, dass Sie das Progesteron konsequent weiter einnehmen. Damit schaffen Sie die bestmöglichen Voraussetzungen für die frühe Schwangerschaft. Der Termin am Mittwoch wird Ihnen hoffentlich etwas Sicherheit geben. Je nachdem, wie weit die Schwangerschaft dann ist, kann man im Ultraschall bereits eine Fruchthöhle, einen Dottersack und möglicherweise sogar schon einen kleinen Embryo mit Herzaktion erkennen. Sollte die Schwangerschaft noch sehr früh sein und noch nicht alles sichtbar werden, ist auch das zunächst kein Grund zur Sorge. Oft bringt bereits eine Kontrolle wenige Tage später Klarheit. Bis dahin wünsche ich Ihnen vor allem eines: Versuchen Sie, die Hoffnung genauso viel Raum zu geben wie der Angst. Ein positiver Schwangerschaftstest ist zunächst einmal eine gute Nachricht – und im Moment gibt es keinen Hinweis darauf, dass sich die Schwangerschaft nicht normal entwickeln sollte. Ich drücke Ihnen für Mittwoch ganz fest die Daumen und wünsche Ihnen von Herzen, dass Sie dann die erlösenden Bilder im Ultraschall sehen dürfen. Alles Gute für Sie! Herzliche Grüße Ihr Dr. Friedrich Gagsteiger


Luisea

Beitrag melden

Vielen lieben Dank für diese aufbauenden Worte. Ich sehne mich sehr nach positiven Nachrichten am Mittwoch. Aber bis dahin tat es gut Ihre Nachricht zu lesen. Nochmals danke sehr!


Luisea

Beitrag melden

Sehr geehrter Herr Dr. med. Friedrich Gagsteiger, heute war nun mein lang ersehnter Ultraschalltermin. Die Fruchthöhle war zu sehen und laut meiner Ärztin genau so groß wie sie zum jetzigen Zeitpunkt (5+2) sein sollte. Ich bin sehr erleichtert. Bedeutet das, dass mein Hcg Wert auch entsprechend angestiegen ist? Eine Blutkontrolle wollte sie nicht durchführen. Sie meinte sie sei optimistisch.  Ich frage mich wie groß das Risiko für einen frühen Abgang jetzt noch ist. Die Sorge begleitet mich nach wie vor. Vielen herzlichen Dank im Voraus. Mit freundlichen Grüßen  Anna Roth 


Dr. Friedrich Gagsteiger

Dr. Friedrich Gagsteiger

Beitrag melden

Liebe Frau Roth, zunächst einmal freue ich mich sehr über diese Nachricht. Nach den vielen Sorgen der letzten Tage ist das ein wichtiger und schöner Zwischenschritt. Dass bei 5+2 Schwangerschaftswochen eine Fruchthöhle in der Gebärmutter zu sehen ist und diese nach Aussage Ihrer Frauenärztin zeitgerecht entwickelt ist, ist tatsächlich ein sehr erfreulicher Befund. Damit wissen wir zunächst einmal, dass sich die Schwangerschaft an der richtigen Stelle entwickelt und der Ultraschall zum Schwangerschaftsalter passt. Zu Ihrer Frage bezüglich des hCG-Wertes: Mit absoluter Sicherheit lässt sich der hCG-Wert aus dem Ultraschall zwar nicht ableiten. Ein zeitgerechter Ultraschallbefund spricht jedoch indirekt dafür, dass sich der hCG-Wert in den vergangenen Tagen ausreichend entwickelt hat. Genau deshalb verzichten viele Frauenärztinnen und Frauenärzte ab dem Zeitpunkt, an dem im Ultraschall eine zeitgerechte Entwicklung erkennbar ist, auf weitere hCG-Kontrollen. Der Ultraschall liefert dann meist die aussagekräftigere Information. Ihre Frauenärztin war optimistisch – und nach Ihrer Schilderung halte ich diesen Optimismus ebenfalls für berechtigt. Natürlich kann ich Ihre Sorge gut verstehen. Gerade nach einem positiven Schwangerschaftstest oder nach einer früheren Fehlgeburt begleitet viele Frauen die Angst, dass jederzeit etwas passieren könnte. Wie hoch ist das Risiko jetzt noch? Mit jeder Woche, in der sich die Schwangerschaft zeitgerecht entwickelt, nimmt das Fehlgeburtsrisiko weiter ab. Bei einer intakten, zeitgerechten Fruchthöhle in der 6. Schwangerschaftswoche ist die Prognose bereits deutlich besser als unmittelbar nach dem positiven Schwangerschaftstest. Der nächste wichtige Meilenstein ist der Nachweis eines Embryos mit Herzaktion, der meist zwischen 6+0 und 7+0 Schwangerschaftswochen gelingt. Sobald eine altersentsprechende Herzaktion nachweisbar ist, sinkt das Risiko für einen frühen Schwangerschaftsverlust noch einmal ganz erheblich. Bis dahin bleibt leider ein wenig Geduld gefragt – und ich weiß, dass genau diese Geduld oft das Schwierigste ist. Versuchen Sie, sich an dem zu orientieren, was Sie heute wissen und nicht an dem, was theoretisch passieren könnte. Heute wissen Sie: Die Fruchthöhle liegt in der Gebärmutter. Sie ist zeitgerecht entwickelt. Ihre Frauenärztin ist mit dem Befund zufrieden. Es gibt aktuell keinen Hinweis darauf, dass sich die Schwangerschaft nicht regelgerecht entwickelt. Das sind alles gute Nachrichten. Ich wünsche Ihnen von Herzen, dass Sie beim nächsten Ultraschall einen kleinen Embryo mit kräftiger Herzaktion sehen dürfen. Ich denke, dieser Termin wird Ihnen noch einmal deutlich mehr Sicherheit geben. Bis dahin dürfen Sie vorsichtig optimistisch sein. Dafür gibt es nach Ihrem heutigen Befund allen Grund. Ganz herzliche Grüße Ihr Dr. med. Friedrich Gagsteiger


Luisea

Beitrag melden

Guten Abend, vielen vielen Dank, dass sie sich die Zeit genommen haben so ausführlich zu antworten. Es tut unheimlich gut, nochmal eine fachliche Meinung zu hören. Ich werde versuchen zu entspannen und optimistisch zu bleiben. Meine Ärztin hat mich bis zum nächsten Termin in knapp zwei Wochen auch erstmal krank geschrieben, da mir mit meiner Arbeit auf der Intensivstation nicht wohl ist in dieser sensiblen Phase. Nochmals vielen Dank und einen schönen Abend. Mit freundlichen Grüßen  Anna Roth


Dr. Friedrich Gagsteiger

Dr. Friedrich Gagsteiger

Beitrag melden

Sehr geehrte Frau Roth, vielen Dank für Ihre liebe Rückmeldung. Es freut mich sehr, dass ich Ihnen ein wenig Sicherheit und Zuversicht geben konnte. Ich halte es für eine gute und nachvollziehbare Entscheidung, dass Ihre Frauenärztin Sie bis zum nächsten Termin krankgeschrieben hat. Die Arbeit auf einer Intensivstation ist sowohl körperlich als auch psychisch sehr fordernd. Gerade nach einer vorausgegangenen Fehlgeburt und in dieser frühen Phase der Schwangerschaft ist es wichtig, unnötigen Stress zu vermeiden und sich die Möglichkeit zu geben, etwas zur Ruhe zu kommen. Auch wenn Ruhe allein eine Schwangerschaft nicht “festhalten” kann, tut sie Ihrer seelischen Verfassung sicherlich gut. Versuchen Sie, sich bis zum nächsten Ultraschall nicht von jedem einzelnen Symptom oder dessen Veränderung verunsichern zu lassen. Brustspannen, Müdigkeit oder andere Schwangerschaftszeichen können von Tag zu Tag unterschiedlich stark ausgeprägt sein und erlauben leider keine zuverlässigen Rückschlüsse auf den Schwangerschaftsverlauf. Entscheidend sind vielmehr die Ultraschallkontrollen, und die erste Untersuchung mit einer zeitgerecht entwickelten Fruchthöhle war bereits ein sehr ermutigender Schritt. Ich wünsche Ihnen von Herzen, dass Sie die kommenden zwei Wochen etwas entspannter erleben können und Sie beim nächsten Termin ein kräftig schlagendes Herzchen sehen dürfen. Dafür drücke ich Ihnen ganz fest die Daumen. Mit den besten Wünschen Dr. med. Friedrich Gagsteiger


Luisea

Beitrag melden

Guten Tag, ich komme gerade vom Ultraschall. Ich bin am Boden zerstört, hatte ich doch gehofft bei 7+2 schon die Herzaktivität zu sehen. Es hat sich zwar etwas getan im Vergleich zu vor zwei Wochen, aber leider nicht genug. Die Fruchthöhle war deutlich größer und der Dottersack ist gut zu erkennen gewesen. Jedoch war nur eine kleine embryonale Struktur sichtbar... Ich soll nun in zwei Tagen erneut zum Schall kommen. Wie schätzen Sie das ein, besteht noch Hoffnung bzw. haben Sie schon Fälle gesehen wo der Embryo noch rasch gewachsen ist?  Ich danke Ihnen herzlich. Mit freundlichen Grüßen  Anna Roth


Dr. Friedrich Gagsteiger

Dr. Friedrich Gagsteiger

Beitrag melden

Liebe Frau Roth, es tut mir sehr leid, dass Sie heute mit so einer belastenden Situation nach Hause gehen mussten.  Leider muss ich sagen, dass der Befund bei einer rechnerischen Schwangerschaftswoche von 7+2 eher ungünstig ist. Zu diesem Zeitpunkt erwarten wir normalerweise bereits einen deutlich erkennbaren Embryo mit nachweisbarer Herzaktivität. Dass die Fruchthöhle und der Dottersack weitergewachsen sind, zeigt zwar, dass sich zunächst etwas entwickelt hat, das Wachstum des Embryos scheint jedoch hinter den Erwartungen zurückzubleiben. Trotzdem würde ich die Hoffnung noch nicht vollständig aufgeben. Es gibt seltene Fälle, in denen der Eisprung oder die Einnistung später stattgefunden haben als angenommen und sich der Embryo innerhalb weniger Tage noch deutlich entwickelt. Genau deshalb ist die Kontrolluntersuchung in zwei Tagen so wichtig. Erst wenn sich auch dann kein entsprechendes Wachstum oder keine Herzaktion zeigt, kann man mit ausreichender Sicherheit von einer nicht intakten Schwangerschaft ausgehen. Bis dahin bleibt Ihnen leider nur das Warten – und ich weiß, wie schwer diese zwei Tage sein können. Versuchen Sie, sich bewusst zu machen, dass Sie im Moment nichts beeinflussen können. Falls diese Schwangerschaft sich tatsächlich nicht weiterentwickeln sollte, liegt das in den allermeisten Fällen an einer zufälligen Chromosomenstörung des Embryos und nicht an etwas, das Sie getan oder unterlassen haben. Ich wünsche Ihnen von Herzen, dass die nächste Untersuchung eine positive Überraschung bereithält. Bitte schreiben Sie mir nach dem Kontrolltermin noch einmal. Ich denke an Sie und drücke Ihnen ganz fest die Daumen. Mit herzlichen Grüßen Dr. Friedrich Gagsteiger


Luisea

Beitrag melden

Danke Ihnen erstmal für die Antwort. Leider hatte ich mit so einer Einschätzung gerechnet und bereite mich innerlich bereits auf die traurige Gewissheit vor... Man liest ja immer mal, man könne die Schwangerschaft zurück datieren ( meine Ärztin sagte ich läge eine Woche zurück in der Entwicklung), dass das nicht so selten gemacht wird. Mir bleibt leider nur das Warten.. Ich melde mich dann wieder in 2 Tagen. Ich danke Ihnen für die Antwort.  Mit freundlichen Grüßen  Anna Roth


Dr. Friedrich Gagsteiger

Dr. Friedrich Gagsteiger

Beitrag melden

Liebe Frau Roth, ich kann gut verstehen, dass Sie sich innerlich bereits auf beide Möglichkeiten vorbereiten. Das ist in einer solchen Situation ganz menschlich. Eine Rückdatierung der Schwangerschaft kommt tatsächlich vor, wenn der Eisprung oder die Einnistung später waren als angenommen. Deshalb wartet man in einer solchen Situation immer die Kontrolluntersuchung ab. Entscheidend ist nicht nur der heutige Ultraschall, sondern vor allem, ob sich der Embryo innerhalb der nächsten zwei Tage weiterentwickelt und eine Herzaktivität zeigt. Auch wenn der Befund leider eher vorsichtig stimmt, gibt es bis zur nächsten Untersuchung noch keine endgültige Gewissheit. Deshalb würde ich versuchen, die Hoffnung noch nicht ganz aufzugeben. Ich denke an Sie und drücke Ihnen für die Kontrolle ganz fest die Daumen. Melden Sie sich danach gerne wieder. Mit herzlichen Grüßen Dr. Friedrich Gagsteiger


Bei individuellen Markenempfehlungen von Expert:Innen handelt es sich nicht um finanzierte Werbung, sondern ausschließlich um die jeweilige Empfehlung des Experten/der Expertin. Selbstverständlich stehen weitere Marken anderer Hersteller zur Auswahl.