Frage im Expertenforum Kinderwunsch an Dr. med. Birgit Müller:

5. ICSI negativ - Sorry, ziemlich lang!

Frage: 5. ICSI negativ - Sorry, ziemlich lang!

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Hallo Frau Dr. Müller, ich habe heute das 5. negative ICSI-Ergebnis bekommen und bin total niedergeschlagen. In diesem Zyklus hat alles gepaßt. Von 10 Eizellen waren 6 reif und alle haben sich befruchten lassen. Habe 3 4-Zeller zurückbekommen, wohl bilderbuchschön. Es wurde wirklich alles gemacht, Immu, Fragmin P, Lafol, Magnesium, Prednisolon, Utrogest, HCG und Gravibinon, zusätzlich Akupunktur und es hat wieder keine Einnistung stattgefunden. War sogar 2 Wochen zu Hause und bin viel gelegen und habe es mir gutgehen lassen. Psychisch war ich super motiviert und gut drauf. Meine Ärztin im KiWu-Zentrum ist ratlos. Immer am 5. Tag nach Transfer fangen starke Bauchschmerzen und ein unangenehmes Ziehen nach unten an, als ob etwas abgestoßen wird. Bin Endometriosepatientin und hatte von 95-97 3 x eine Laparoskopie und seitdem ist alles o. B. Haben Sie noch eine Idee, was nicht stimmen könnte, bzw. was man noch anders machen könnte. Habe jetzt noch 4 Eskimos und schon Angst vor dem nächsten Transfer und wieder einem negativen Ergebnis. Wäre eine GMS sinnvoll? Entschuldigung, dass die Vorgeschichte so lange geworden ist und vielen Dank vorab für Ihre Antwort. Grüße aus dem Schwabenländle Andrea


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Hallo Andrea, bedeutet GMS Gebärmutterspiegelung? Wäre evtl. zu überlegen (frgl., ob es etwas bringt, wenn Endometriumaufbau o.k.). Anscheinend wurde schon eine HLA-Typisierung mit Partnerimmunisierung durchgeführt. Man könnte noch Folsäure höher dosieren (5 mg) in Verbindung mit Vit. B6 100 mg tgl., falls ein MTHFR-Polymorphismus vorliegt. Evtl. könnte noch eine Chromosomenuntersuchung von Ihnen und Ihrem Mann durchgeführt werden (eher unwahrscheinlich, daß es hier eine Ursache gibt, aber versuchen kann man es ja...). Sorry, mehr fällt mir z.Z. auch nicht ein. Hatching wurde ja sicher durchgeführt? Liebe Grüße Dr. B. Müller


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Vielen Dank für Ihre schnelle Antwort. Die Chromosomenanalyse war in Ordnung gewesen. Hatching wird in dieser Praxis nicht durchgeführt. Kann das der ausschlaggebende Punkt sein? Was ist ein MTHFR-Polymorphismus? Liebe Dank und Gute Nacht Andrea


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Hallo Andrea, schauen Sie doch bitte auf unsere Website (www.kinderwunsch-neuwied.de). Dort ist unter "Behandlung" - "Verfahren" das Hatching mit Bild sehr schön erklärt. Kann, muß aber nicht der ausschlaggebende Faktor bei Ihnen gewesen sein. MTHFR-Polymorphismus ist eine Störung im Folsäurestoffwechsel; hierbei kann es sinnvoll sein, Folsäure und Vitamin B6 in höherer Dosierung (z.B. 5 mg Folsäure tgl. und Vit. B6 100 mg tgl.) einzunehmen, weil eine erhöhte Neigung zu Thrombosen, aber evtl. auch Fehlgeburten (und Implantationsversagen?, also nicht Eintretender Einnistung des Embryos) vorliegen kann. Liebe Grüße Dr. B. Müller


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