Frage: Atlaswirbel

Sternenstaub1982

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Guten Tag Herr Dr. Mattusek,  mein Sohn ist 6 Jahre.  Beim Chiropraktor wurde festgestellt, dass der Atlas minimal verschoben ist.  Dieser wurde (ich versuche mich richtig auszudrücken) mit den Activator mobilisiert und dann mit der Bank, die runter fällt, eingrengt. Leider hat es sich wieder verschoben. Der Biss ist unauffällig aber er war mit Sicherheit ein Kiss Kind. Beckenendlage, Kopf an einer Seite ganz abgeflacht und er konnte ihn nicht drehen. Ich mußte ihn nach der Geburt anderes lagern damit die Kopfseite sich normal entwickelt. Das hat geklappt. Mit 2 ist er einmal beim spielen draußen stark auf den Kopf gefallen. Wir waren damals beim Arzt und der Ultraschall war unauffällig aber eine kleine Stufe in der Stirn ist geblieben. Ich möchte gerne das er ohne Probleme aufwächst und der Atlas richtig sitzt. Was empfehlen Sie mir? Soll ich einen Orthopäden mit Atlastherapie aufsuchen? Bis jetzt war ich nur bei dem Chiropraktikzentrum und dort wirkt es so brutal, was es sicher nicht ist. Der Behandler dort hat in den USA studiert, also das 5 jährige Studium absolviert. Oder dort stöndig einrenken lassen? Mir wurde dort gesagt, solange die Ursache nicht gefunden ist verschiebt es sich wieder. Aber was ist die Ursache? Liebe Grüße an Danke im Vorfeld.


Dr. J. Matussek

Dr. J. Matussek

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Liebe Familie, der habituelle Schiefhals ist beim Kleinkind häufig und auch oft Anlass zu Sorgen und Anlass zu vielen Therapien. Wenn sie jetzt den Eindruck haben, dass ihr Sohn Immer noch eine Kopf und Hals und wie auch immer geartete Rumpfasymmetrie hat, müssen Sie ihn beim Kinderorthopäden vorstellen.Die Problematik ist nicht immer der Atlas, es können auch Muskeln sein die den Kopfwänden, die auf einer Seite zu kurz sind. Das muss man klinisch untersuchen. Leider ist mein Eindruck, dass die privat berechneten Atlastherapien sehr gerne bis zum sanken mal 1 Tag durchgeführt werden, weil es halt gerade lukrativ ist. Dass kann in sehr sehr seltenen Fällen nötig sein, dass hier weitere Therapien notwendig sind, aber meistens muss man einmal die Ursache im Röntgenbild und auch in der sogenannten klassischen klinischen Untersuchung herausfinden. Mit freundlichen Grüßen JM


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