Galwaygirl
Sehr geehrter Herr Dr. Brügel, wir haben ein Anliegen bezüglich unserer Tochter (wird Mitte Juni 5 Jahre alt). Sie trägt weiterhin rund um die Uhr Windeln und lehnt das Töpfchen, Toilettenaufsätze sowie die Toilette konsequent ab. Wir haben über einen längeren Zeitraum verschiedene Ansätze ausprobiert (unterschiedliche Töpfchen, Aufsätze, Belohnungssysteme, spielerische Heranführung), sowohl zuhause als auch im Kindergarten. Sobald das Thema angesprochen wird, blockiert sie komplett oder ignoriert es bewusst. Inzwischen haben wir versucht den Druck bewusst herauszunehmen und das Thema ruhen lassen. Dennoch machen wir uns Sorgen aufgrund ihres Alters. Auffällig ist, dass sie körperlich offenbar in der Lage ist, Blase und Darm zu kontrollieren: - Nachts ist sie trocken - teilweise von 19 Uhr bis 10 Uhr morgens - Tagsüber kann sie über mehrere Stunden einhalten (z. B. bei Ausflügen mit Trainingswindeln) - Sobald wir wieder zuhause sind, entleert sie sich in die Windel Auffällig ist außerdem, dass es ihr zunehmend unangenehm zu sein scheint, in die Windel zu machen. Sie zieht sich danach häufig zurück oder wird sehr ruhig. Wenn es gut läuft, bittet sie uns sogar aktiv darum, die Windel zu wechseln. Zur Einordnung: Sie hat eine Hemihypertrophie der rechten Körperhälfte und wird deshalb regelmäßig (alle paar Monate) per Ultraschall der Bauchorgane kontrolliert. Im Alltag ist sie dadurch kaum eingeschränkt (außer Einlagen/Schuhanpassung). Zudem hatte sie dadurch sehr früh viele Arztkontakte. Zusätzlich ist sie seit über einem Jahr in logopädischer Behandlung .Sie geht dort sehr gerne hin und hat ein gutes Verhältnis zur Logopädin. Gleichzeitig zeigt sie zuhause ein sehr starkes Bindungsverhalten: Sie möchte uns keinen Moment aus dem Blick lassen und reagiert sehr stark, wenn wir den Raum verlassen (z. B. auch kurz zur Toilette). Im Kindergarten zeigt sich dieses Verhalten hingegen nicht. Auch das Schlafen im eigenen Bett ist bisher nicht möglich, sie schläft weiterhin bei uns. Unsere zentrale Frage ist, wie wir die Sauberkeitserziehung in dieser Konstellation sinnvoll weiterentwickeln können bzw. ob es in diesem Alter eher sinnvoll ist, das Thema noch einmal ruhen zu lassen oder ob Sie bereits zu weiterführender Unterstützung raten würden. Vielen Dank für Ihre Einschätzung und Unterstützung. Mit freundlichen Grüßen Britta Meier
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