Hallo Herr Dr. Busse, meine Tochter ist 2 Jahre und 6 Monate und wir haben immer mal wieder (circa 1x alle 1-2 Wochen) das Thema, dass sie etwas essen möchte. Wenn sie den Tag zuvor oder abends schlecht gegessen hat, gebe ich ihr Brot oder Brötchen. Wenn sie den Tag/Abend zuvor gut gegessen hat, sage ich ihr aber dass wir nachts nichts essen und es bald Frühstuck gibt. Sie weint dann natürlich, weil ich ihrem Wunsch nicht nachkomme, hört aber nach einer Weile auf und schläft irgendwann wieder ein. Dieses Weinen ist für mich allerdings nur schlecht aushaltbar, weil ich mir nicht sicher bin, ob sie wirklich starken Hunger hat oder das als nächtliche Beschäftigung sieht, wenn sie nicht mehr einschlafen kann. Teilweise isst sie nachts ein halbes bis ganzes Brötchen und morgens auch ihre normale Portion Porridge, also scheint der Hunger ja da zu sein. Aber ich möchte ihr natürlich auch beibringen, dass es nachts nichts zu essen gibt, sondern sie abends genug essen muss. Ist ja auch nicht gut für die Zähne. Wie ist Ihre ärztliche Sichtweise darauf? Ist es vielleicht aufgrund von Wachstumsschüben sogar "berechtigt" nachts etwas zu essen? Danke Ihnen und viele Grüße!