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Sehr geehrter Herr Dr. Busse, kurz nach der Geburt meiner zweiten Tochter (vor 7 Monaten) hatte ich das erste und bisher einzige Mal einen Genitalherpes. Meine große Tochter ist zwei Jahre und ich würde ihr gerne im Sommer üben, aufs Töpfchen bzw. die Toilette zu gehen. Nun habe ich riesige Angst davor, dass sie sich daheim mit Herpes auf der Toilette anstecken könnte. Leider kann ich nie mit Sicherheit sagen, ob ich gerade ansteckend bin oder nicht. Wie verhalte ich mich richtig? 1. Reicht es, die "Klobrille" nach jedem Toi.-Gang mit Desinfektionsmittel einzusprühen und sonst normale Hygieneregeln einzuhalten? 2. Wir haben zwei Toiletten im Haus, sollten meine Tochter und ich getrennte Toiletten benutzen? 3. Wie würde sich eine Infektion äußern? Bekäme sie zwangsläufig Genitalherpes? (Ich weiß leider nicht, welchen H.-Typ ich habe, da mein FA meint, dass sowohl HSV1 als auch HSV2 Herpes genitalis auslösen). Bitte entschuldigen Sie die vielen Fragen, aber ich möchte mich einfach richtig verhalten und meine Töchter vor einer Ansteckung schützen Vielen herzlichen Dank! Grüße E.
Liebe E., die Ansteckung bei genitalem Herpes der Mutter ist nur bei der Geburt zu befürchten, sodass Sie bei normaler Reinigung der Toilette und normaler Händehygiene nichts zu befürchten haben. Alles Gute!
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