Lieber Herr Dr. Busse, ich ließ mir letzte Woche bei einem Zahnarzt meinen Lippenherpes lasern, da ich völlig verzweifelt war. Seit der Entbindung habe ich quasi einen Dauerherpes und ich hielt das ständige Maske tragen, Hände waschen und die Sorge meine 10 Wochen alte Tochter anzustecken einfach nicht mehr aus. Leider war der Zahnarzt sehr kurz ab und beriet mich in keinster Weise. Normalerweise wäre ich aufgestanden und gegangen als er ohne Unschweife anfangen wollte und noch dazu eine Betäubungsspritze ansetzte obwohl auf der Homepage mit Schmerzfreiheit geworben wurde, aber meine Hoffnunf schnell wieder unbeschwert meine Tochter anlächeln zu können war zu groß. dies ist nun 4 Tage her. Es hat sich eine ziemliche Kruste auf der gemaserten Stelle gebildet und es hat auch ziemlich "gesuppt", da es in Mundwinkelnähe ist und dadurch beim Essen etc. ständig aufgerissen ist. Nun meine Frage: meinen Sie, dass die Herpesviren durch das Lasern vollständig abgetötet wurden und nun nur noch die normale Wundheilung vom Lasern abgeschlossen werden muss? darauf habe ich nämlich nicht vertraut, sodass ich weiterhin alle Hygienemaßnahme wie Mundschutz etc. eingehalten habe und somit keinen Mehrwert von dieser Verzweiflungstat hatte. Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen! Herzliche Grüße!
Liebe I., ich habe keine Erfahrung mit dieser At von Behandlung eines Lippenherpes. So lange das Bläschen nicht abgetrocknet ist, sollten Sie die Hygienemaßnahmen beibehalten. Aber bitte ohne diese Sorge, denn aus dem echten Risikoalter für eine schwere Herpes-simplex-Infektion ist Ihr Baby herausgewachsen. Alles Gute!
Herzlichen Dank für Ihre Antwort Herr Dr. Busse!!
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