JaSt86
Lieber Herr Dr. Hellmeyer, ich hatte vor ca. einem halben Jahr einen Kaiserschnitt und hatte seitdem nur einmal meine Regel. Schleimhaut baut sich nicht richtig auf und ich habe Schiss, dass dabei etwas kaputt gemacht wurde. Habe jetzt auch vom Asherman gelesen, welches ja durch Ausschabung/Kaiserschnitt passieren kann. Leider weiß ich nicht, ob das gemacht wurde. Könnten Sie sich den folgenden Text aus dem OP Bericht mal anschauen und sagen, ob Sie denken, dass dadurch so etwas wie das Asherman Syndrom entstehen kann? (hier nur einige Ausschnitte, wo es um Nähen/Schneiden etc. ging): ....."erfolgt die Uterotomie mittels Schnittinzision mit dem Skalpell und anschließend digitale Erweiterung nach kranio-lateral.....Manuelles Lösen der Fundus Plazenta. Anschließend digitale Austastung des Cavom o.p.B. ... Hervorluxieren des Uterus vor die Bauchdecken. Es stellt sich am rechten Wundwinkel ein etwa 3 cm langer Riss des unteren uterinen Segments dar - Versorgung mit überwendlicher Naht. ... Sickerblutung aus der Uterotomie/Versorgung mit Z-Naht.. Zurückleiten des Uterus..." Dafür wäre ich Ihnen sehr dankbar. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit für ein Asherman nach Kaiserschnitt und ist dies bei der OP-Vorgehensweise (s. oben) möglich oder eher unwahrscheinlich? VG JaSt
Hallo JaSt86, das ist auf keinen Fall ein Ashermann-Syndrom, wenn ich den Text des OP-Berichts durchgehe. Wie fast überall üblich wurde nur mit den Fingern die Gebärmutterhöhle ausgetastet, ob hier noch irgendwelche Reste sind. Da ist sicher nichts kaputt gegangen und Sie haben ja nach Ihren Angaben geblutet. Beim Ashermann blutet es gar nicht mehr. Die Gynäkologin vor Ort sollte hier mal nachschauen. LG
JaSt86
Vielen Dank für die schnelle Antwort. Also Sie meinen durch den Kaiserschnitt kann kein Asherman entstanden sein? Wie hoch ist denn die Wahrscheinlichkeit, dass so etwas beim Kaiserschnitt überhaupt passiert? Vg
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