Sahmaran
Sehr geehrter Dr. Hellmeyer, ich befinde mich gerade mit meinem zweiten Kind in SSW 37 und hatte letzte Woche einen Termin zur Geburtsplanung. Stand SSW 36+1 hatte das Kind einen KU von 327,2mm. Bei meiner ersten Geburt im September 2021 hatte ich einen Tag vor ET einen vorzeitigen Blasensprung, woraufhin ich eine Einleitung mit Cytotec hatte und meine Tochter einen Tag nach ET spontan auf die Welt kam. Es wurde ein Dammschnitt vorgenommen, der in einen Dammriss dritten Grades und Riss beider Labien führte. Meine Tochter hatte ein Geburtsgewicht von 3590gr und einen KU von 35,5cm. Nach der Geburt konnte ich drei Monate lang den Stuhl für nur sehr kurze Zeit halten und litt länger an Windinkontinenz. Mittlerweile hat sich der Schließmuskel erholt, aber ich spüre beim GSV, Einführen eines Tampons und nach vaginalen Untersuchungen noch ein Brennen an meiner Dammnaht. Bei der Geburtsplanung riet der mich untersuchende Arzt tendenziell eher zum geplanten Kaiserschnitt; ich solle jedoch Risiken von sowohl Spontangeburt und Kaiserschnitt abwägen. Mein Gyn hält sich vage, thematisiert den aktuell großen KU, aber auch, dass die gefährlichste Geburt die erste sei. Welche Einschätzung haben Sie, lieber geplanter Kaiserschnitt, um eine womöglich bleibende Inkontinenz auszuschließen, oder eine Spontangeburt? Vielen herzlichen Dank und beste Grüße!
Hallo Sahmaran. meist geht die 2. Spontangeburt besser und schneller, allerdings wäre die Vorgeschichte mit dem problematischen Dammriss Grad 3 allein auch schon eine Indikation zum Kaiserschnitt. Wenn Sie jetzt keine Probleme mehr haben, würde ich dennoch die normale Geburt versuchen und alle hausmittel der hebammen anwenden, damit es eher losgeht (Akupunktur etc.). LG
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