Jova20
Guten Tag Ich habe 2020 meine Tochter spontan nach vorzeitigem Blasensprung bei 37+4 geboren mit 2400g und 45cm, leichte Geburtsverletzung, schnelle Geburt. 2022 kam mein Sohn spontan bei 40+6 mot 3750g und 50cm. MM war relativ schnell vollständig geöffnet. Dann ging es nicht weiter..laut US war er verkeilt und lag als Sternenkucker. Es wurde eine PDA gelegt, um alles zu entspannen. Er rutschte dann nach Ruckeln der Hebamme nach unten, kam aber als Sternenkucker zur Welt. Ich erlitt einen Dammriss 3b und einen Scheidenriss. Nach der Geburt musste lange genäht werden. Anschliessend brauchte ich lange Beckenboden Physiotherpie, damit ich Urin und Stuhl halten konnte. Ich musste allerdings auch Abführmittel nehmen, damit der Stuhl nicht zu hart war. Hatte zusätzlich nach der Geburt massive Hämorroiden, die ich lange behandeln musste. Zudem leide ich immer noch unter Stuhlschmieren nach dem Toilettengang. Dies kann laut Ärzten aber auch an den inneren Hämorroiden liegen. Nun bin ich mit meinem 3. Kinder schwanger und die Geburt beschäftigt mich sehr. Ich habe grosse Angst vor erneuten Geburtsverletzungen und dann bleibender Stuhlinkontinenz. Was würden Sie in dieser Situation raten? Wäre dies eine Indikation für eine Sectio? Vielen Dank und freundliche Grüsse
Hallo Jova20, in dem Fall nach Ihrer ausführlichen Schilderung würde ich tatsächlich auch für einen Kaiserschnitt plädieren. Ist dann leider die beste Option und gibt Ihnen Sicherheit vor der Angst. LG und alles Gute
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