allissa
Sehr geehrter Herr Dr. Hellmeyer, Meine erste Schwangerschaft verlief soweit problemlos außer dass mir in der 20. SSW die Galle rausgenommen werden musste und ich zum Schluß der Schwangerschaft das Karpel-Tunnel-Syndrom und Wassereinlagerungen hatte. Mein Sohn rutschte nur leider bis zum Ende des Geburtstermins nicht ins Becken! ER lag immer oben. Die Hebammen meinten, es könnte auch an meiner Größe von 1,57 m und dass er erst unter der Geburt ins Becken rutscht. Nun hatte ich genau am Geburtstermin 13.03.14 eine Kontrolle im KH und ließ mich zu einer Einleitung überreden, da die Ärztin der Meinung war bei geschätzten 50 cm Größe und 3500 g Gewicht sollte man nicht mehr länger warten! Das hab ich sehr bereut im nachhinein da zugestimmt zu haben! Aber naja ... Mein Sohn war bei der Geburt 51 cm groß und wog 3300g. Es ging auch am selben Tag nach wenigen Stunden los und nach acht Stunden eingeleiteten Wehen musste ich in den Presswehen einer sekundären Sectio zustimmen da die Herztöne schlechter wurden, er ein Sternengucker war und die Hand vor dem Kopf hatte und er einfach nicht tiefer in mein Becken rutschen wollte. (Vielleicht ging ihn ja alles zu schnell durch die künstliche Einleitung) Wir haben alles super überstanden und meine Narbe ist super verheilt und ich hatte keine Probleme. Nun bin ich schon 32 Jahre und habe einige körperliche Probleme die mit den Jahren leider immer schlechter werden. Mein Mann und ich wünschen uns aber noch sehr ein Kind und das soll nicht mehr lange auf sich warten lassen... Nun meine Fragen: 1. Mein Sohn rutschte leider nicht ins Becken und verklemmte sich unter der Geburt dort. Sollte ich fragen ob man ein MRT machen lassen kann, weil vielleicht mein Becken für eine normale Geburt nicht gemacht ist oder kann das einfach mal passieren? Die Ärzte meinten: er wäre verkeilt gewesen. Die OP dauerte 1 Stunde... 2. Wäre es aus Ihrer Sicht sehr riskant ab November oder Dezember diesen Jahres wieder versuchen schwanger zu werden? Es gibt viele unterschiedliche Meinungen dazu. Mich würde einfach mal Ihre Erfahrungen interessieren. Mir ist klar, dass Sie aus der Ferne keine verbindliche Aussage treffen können und mein FA eine genaue Aussage treffen kann, aber ich habe schon so oft von Frauen gehört die nach 18 Monaten oder eher die nächste Entbindung nach ihren KS hatten und auch oft als Spontangeburt! Riskieren da viele Frauen einfach nur was oder ist es gar nicht so selten und gefährlich? Was haben Sie in den Jahren für Zeitabstände erlebt? Würde es dann eine Risikoschwangerschaft bei mir werden? Wünsche mir auch sehr eine Spontangeburt! Vielen Dank im Voraus für Ihre Hilfe!
Hallo Allisa, Ihre Schilderung klingt nach einem sogenannten "relativen Missverhältnis", d.h. das Kind war zu groß fürs mütterliche Becken und hat sich daher wahrscheinlich auch regelwidrig eingestellt. ´Wenn das zweite Kind im Ultraschall größer geschätzt wird und ebenfalls mit dem Rücken nach hinten liegt, würde ich direkt zum 2. Kaiserschnitt raten. Sollte es gleich groß sein oder kleiner kann man es probieren, zumal der Muttermund beim letzten Mal ja ganz geöffnet war, aber es müsste von der Dynamik sehr gut vorangehen, sonst unbedingt Kaiserschnitt!!! Wenn Sie vor einem Jahr nach letztem Kaiserschnitt wieder schwanger werden, würde ich den normalen Entbindungsweg nicht riskieren. Klar gibt es Schilderungen von guten Verläufen, aber ich habe auch einige Rupturen mit Lebensgefahrhr für Mutter und Kind erlebt (will Ihnen aber keine Angst machen). Am Besten alles nochmal mit Ihrem Frauenarzt/Ärztin durchgehen, wenn es soweit ist. LG
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