kaschti
Guten Morgen Herr Dr. Hellmeyer, kurz zur Ausgangssituation: Ich habe 2017 meinen Sohn auf natürliche Art Woche 41+5 geboren (Einleitung) und davon einen Dammriss 3b mit mittelschweren Inkontinentproblemen und Scheidenriss gehabt (Dammschnitt und Dammriss). Die Geburt verlief allg. komplikationsreich (schlechtes CTG Kind, grünes Fruchtwasser, schief im Becken, Sternengucker, Saugglocke, Kind 57cm/4230g, Plazenta verkalkt, 12 Std. Wehen, kurz vor Go Kaiserschnitt noch auf dem OP-Tisch Natürliche Geburt) und habe davon noch ein starkes Trauma, was ich in einer Therapie bespreche. Dazu habe ich eine LWS-Erkrankung, welche es unmöglich macht eine PDA zu legen (6x versucht mit zwei Ärzten und aufgegeben). Nun bin ich in der 27. SSW meines zweiten Kindes und mache mir Sorgen um die nächste Geburt. Ich muss ganz klar sagen, dass ich den Weg wählen möchte, der in anbetracht der Tatsachen für mein Baby und mich bessere Weg wäre. Mein FA sagt nicht viel dazu und bewegt sich im Mittelfeld aber verzieht beim Thema immer das Gesicht und siehts kritisch. Meine Hebamme ist idealistisch absolut pro natürliche Geburt egal was das für Folgen für mich hätte. Meine Familie sieht kein Weg am Kaiserschnitt vorbei und in den zwei enggewählten Kliniken habe ich auch das Gefühl nicht wirklich frei entscheiden zu dürfen, sondern dass es eher beschlossen wird je nach Philosophie der Klinik und ich mit meinen Sorgen und Argumente kämpfen muss. Der FA der Feindiagnostik hat von allein das Thema Kaiserschnitt angesprochen und rät eher dazu. Irgendwie sind alle stark involviert und langsam kommt Verwirrung auf. Daher mal meine Frage dazu an Sie als völlig aussehenstehender, rein theoretisch faktisch lesender und beurteilender Facharzt: In wie weit wäre ein Kaiserschnitt in der Sache die sicherere und bessere Art mein Kind zu bekommen trotz aller Gefahren die auch beim Kaiserschnitt mit einhergehen? Ich habe starke Angst das Risiko der natürlichen Geburt einzugehen. Wie gesagt...PDA ist für beide Methoden nicht möglich. Ich bin recht gross. Die Gefahr ist da, dass mein zweites Kind ebenso gross wird wie mein erstes Kind. Ich wünsche Ihnen noch eine schöne Woche. Beste Grüße Ihre Kaschti
Hallo kaschti, es geht hier erst einmal nur um Sie und das Kind. Wenn Sie die natürliche Geburt nach diesem nachvollziehbaren Trauma möchten, hätte ich nichts dagegen. Umgekehrt ist es meines Erachtens aber auf jeden Fall auch eine Kaiserschnittindikation, zumal Sie danach Inkontinenzprobleme hatten. Hier darf man Sie nicht zur normalen Geburt zwingen und ja, es ist eine Sectioindikation und keine Wunschsectio. LG und alles Gute
Mia234
Hallo Katschi Du bist stuhlinkontinent von einem DR3 Und erwegst eine normale Geburt, dabei kan der sphincter noch mehr geschädigt werden weiter reisen und größere Schäden verursachen, zumal du selbst sag die Wahrscheinlichkeit gross ist wieder ein schweres Kind zu bekommen. 2. Klar Hebammen sind immer für "natürliche Geburten" und die brauchst du in den situation nicht zu fragen.. Jeder guter gynekologe würde dir zum Kaiserschnitt raten um Folgeschäden/schwere inkontienz Schäden zu vermeiden. Kannst mich gerne kontaktieren wenn du unabhängige Studien oder Quellen dazu lesen möchtest Lg
Ähnliche Fragen
Hallo Dr. Hellmeyer, Ich bin das 2. Mal schwanger, die letzte Geburt war spontan, leider mit Dammriss 3. Grades. Ist die Gefahr eines erneuten Risses aufgund dieser Vorgeschichte erhoeht oder ist das Risiko davon unabhängig?Danke!
Ich hatte bei meiner ersten Geburt eine Vakuumextraktion. Dabei habe ich leider einen Dammriss 3. Grades erlitten. Die Geburt ist zwei Jahre her, alles ist sehr gut verheilt. Nun bin ich wieder schwanger und habe drei Meinungen gehört. Die eine sagt, dass man aufgrund der hochgradigen Dammverletzung eine Sectio machen sollte, die andere, dass man ...
Hallo, ich hatte bei meiner ersten Geburt trotz Dammschnitt einen Dammriss 3. Grades, da das Baby mit der Saugglocke geholt werden musste. Die Geburt wurde damals eingeleitet und es kam mehrfach zu Komplikationen, abfallende Herztöne etc. auch ich musste teilweise beatmet werden und war richtig weggetreten. Der Dammriss ist gut verheilt, doch ich ...
Sehr geehrter Dr, Hellmeyer, ersteinmal vielen Dank für die schnelle und sehr hilfreiche Antwort am 06.10.! Sie spachen ein Missverhältnis zwischen meinen Becken und den Kind an. Was durchaus sein kann, da wie gesagt mein Sohn unter der Geburt nicht ins Becken rutschte. Allerdings kann es auch sein, dass ihm die Einleitung einfach zu schnell gi ...
Hallo Herr Dr. Meine erste Tochter kam vor 2 Jahren per geplantem KS aufgrund BEL auf die Welt. Zum Glück, da man während des KS merkte das meine Plazenta eingewachsen war. Laut Chefarzt wäre die niemals so rausgekommen. Jetzt bin ich wieder schwanger und habe am 21.8. Termin. Nach der Vorgeschichte tendiere ich erneut zum KS, auch weil meine un ...
Guten Abend Dr. Hellmeyer, ich hatte 2017 mit meiner ersten Schwangerschaft einen Not-Kaiserschnitt. Meine Tochter rutschte nicht ins Becken und Wehen konnten nicht ausgelöst werden. Nach dem Kaiserschnitt wurde festgestellt, dass sie nicht durchs Becken gepasst hätte. Der Kopfumfang betrug 35,5 cm, also kein Dickschädel. Nun bin ich ganz fr ...
Sehr geehrter Herr Dr Hellmeyer, Ich habe nochmals eine Frage. Ich lese immer still mit und da schreiben sie häufig, dass wenn das Becken zu klein war das 2. Kind wahrscheinlich wieder per KS geboren werden muss. Jetzt hab ich in meinem Geburtsbericht nochmal genau nachgelesen. Geburtsstillstand in der Frühaustreibungsphase, Kopf-Becken- M ...
Sehr geehrter Dr. Hellmeyer, ich befinde mich gerade mit meinem zweiten Kind in SSW 37 und hatte letzte Woche einen Termin zur Geburtsplanung. Stand SSW 36+1 hatte das Kind einen KU von 327,2mm. Bei meiner ersten Geburt im September 2021 hatte ich einen Tag vor ET einen vorzeitigen Blasensprung, woraufhin ich eine Einleitung mit Cytotec hatt ...
Guten Tag Ich habe 2020 meine Tochter spontan nach vorzeitigem Blasensprung bei 37+4 geboren mit 2400g und 45cm, leichte Geburtsverletzung, schnelle Geburt. 2022 kam mein Sohn spontan bei 40+6 mot 3750g und 50cm. MM war relativ schnell vollständig geöffnet. Dann ging es nicht weiter..laut US war er verkeilt und lag als Sternenkucker. Es wurd ...
Die letzten 10 Beiträge
- Angst vor Komplikationen in weiterer Schwangerschaft nach T-Schnitt
- Druckschmerzen 6 Monate nach Kaiserschnitt
- Rsv positiv
- Verwachsungen nach Kaiserschnitt
- Autofahren / Treppen steigen nach KS
- Beschwerden nach Kaiserschnitt
- Nachfrage 4. Sectio
- 4. Kaiserschnitt
- Hüftgelenksprobleme Schwangerschaft/Geburt
- 4. Kaiserschnitt