Sehr geehrter Prof. Abeck! Meine Tochter (9) hat seit über zwei Wochen einen juckenden Hautausschlag. Unser Kinderarzt hat es sich angesehen und er sagt, es ist ein Ausschlag wie Neurodermitis, wahrscheinlich allergischen Ursprungs. Der Ausschlag ist vor allem am Rumpf, leicht auch an den Extremitäten. Wir geben ihr nach Bedarf Cetirizin Saft und Optiderm Creme. Es ist nun auch schon besser geworden. Ein Allergietest ist geplant. Heute war ich dann nochmal beim Kinderarzt, weil ich erschrocken bin, dass sich an manchen Stellen, wo sie sich kratzt oder die Büchertaschenriemen an den Schultern aufliegen, einige kleine Hauteinblutungen bilden. Unser Arzt meinte heute, sie sind wahrscheinlich dadurch bedingt, dass einfach die Haut sehr gereizt und empfindlich ist. Er würde jetzt erst mal keine weiteren (Blut-)Untersuchungen wegen der Petechien durchführen. Jetzt habe ich leider vergessen zu fragen, wie lange eigentlich so Hautausschläge andauern können. Sie hatte zwar früher schon immer empfindliche Haut, aber wir hatten nie Hautprobleme. Unsere Familie ist auch nicht vorbelastet, was Allergien betrifft. Ich weiß nicht, ob es von Bedeutung ist, aber dem Ausschlag ging auch ein leichter Infekt voraus. Kann ich noch etwas unterstützend tun, z.B. Pflegecreme? Darf sie mit Lichtschutz in die Sonne bzw. ins Schwimmbad? Danke für Ihre Antwort!
Ihre Angabe eines Infektes spricht für mich eher für einen Infekt-allergischen Ausschlag als Reaktion auf den Infekt, wobei die Hautveränderungen dann auch im Verlauf der nächsten 2-3 Wochen vollständig abheilen werden; auch die harmlosen Einblutungen werden auch bei diesen Exanthemen immer wieder gesehen; somit kann die Diagnose Neurodermitis sehr stark angezweifelt werden (diese ensteht nicht aus dem Nichts)
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