Tigersunny@gmx.de
Bin mit meinem 4. Kind schwanger und möchte, auch wenn aus medizinischer Sicht nicht wirklich notwedig ist, diesmal einen Kaiserschnitt. Die ersten 3 Kinder habe ich normal entbunden auch ohne PDA. Der Älterste ist jetzt 5. Hier meine Gründe warum ich diesmal nicht normal Entbinden möchte: - mein erstes Kind ist schwerst Behindert (Pflegestrufe 3). Habe im letzten Jahr viele Eltern kennen gelernt deren Kindern deswegen behindert sind, weil bei der Geburt etwas "schief" gelaufen ist. Auch viel gehört und gesehen. Somit habe ich jetzt Angst, dass wegen einem Geburtsfehler eine Behinderung auftreten könnte. Mein erster Sohn ist wegen einer Laune der Natur behindert und haben die Diagnose erst als er 1,5 Jahre alt war. In letzter Zeit fragen mich auch viele "warum er denn behindert sei ob Sauerstoffmangel bei der Geburt...", für mich sind dies alles Zeichen. viele "kleine" Begründungen bestärken den Wunschkaiserschnitt: - seid 3 Monaten kämpfe ich gegen einen sehr unangenehme Pilzinfektion (sehr huckend, manchmal sogar blutend, und Schwellungen) - Kinderplanung ist abgeschlossen somit möchte ich mich gleich sterilisieren lassen (noch eine Schwangerschaft würde ich nicht verkraften, körperlich und seelisch) - starke Rückenschmerzen, dass ich kaum noch vom liegen und oft auch vom sitzen hoch komme - sehr niedriger Eisenwert (7,4) so das ich Wöchentlich zur Infusion muss. Mein Kreislauf ist sehr oft im Kelle. Geschirrausräumen oder Wäscheaufhängen ist ein Marraton für mich ohne Pause nicht möglich. - Pychisch sehr belastet, durch Ängste, Termine.... - Mann arbeitet sehr viel und kann nicht spontan von der Arbeit weg - da ich mit 3 Kindern, davon eins schwerst behindert, fast immer alleine bin ist eine spontane Unterbringung schwierig und wenn mein Mann da ist könnte er nicht mit. Es würde auch recht schnelle gehen (die letzten beiden Geburten dauerten unter einer Stunde). Wenn der Babysitter zu lange braucht oder keine Zeit hat wirds vielleicht noch eine Hausgeburt nur ich alleine mit 3 kleinen Kinder dabei (mein behinderter Sohn, der keine Gefahren erkennt und Epileptiker ist). Bei einem Kaiserschnitt kann ich die Kinder rechtzeitig unterbringen und mein Mann kann dabei sein. Nach langem hin und her wurde mir jetzt der Kaiserschnitt zugesichert. Musste allerdings zur Psychologin und zwei mal ins Krankenhaus. Nicht einmal haben die einen Ultraschall oder andere Untersuchungen gemacht. Da meine anderen Kinder alle 3-4 Wochen zu früh kamen möchte ich das der Kaiserschnitt 2,5 - 3 Wochen vor dem Termin gemacht wird. Alle Kinder hatten 3,6 kg und waren völlig reif. Meine Frauenärztin ist auch für ein Kaiserschnitt 3 Wochen vor Termin. In dem Krankenhaus wo ich entbinden wollte, wollen sie mir aber keinen Termin vor der 39. Woche geben. "Anpassungsschwierigkeiten fürs Kind"... 3 Stunden war ich heute bei der Anmeldung und wurde nur mit zugelabert, meine Gründe "überhört" verharmlost. Kam kaum zu Wort. Ich beführte allerdings, dass die Geburtswehen früher eintreten und es so schnell geht, dass ein Kaiserschnitt unmöglich ist. Ich fühle mich so unverstanden, dass ich eigentlich nicht mehr wirklich in dieser Klinik entbinden möchte und werde mich in einem anderem Krankenhaus anmelden. Jetzt hab ich Angst, dass es wieder so abläuft.... dachte nicht dass es so schwierig ist bei diesen Gründen einen Kaiserschnitt zu bekommen. Haben Sie Tips? Erfahrungen? Vielen Dank Sunny
Hallo, Es ist verständlich,dass die Ärzte medizinische Bedenken äußern bei Ihnen einen KS durchzuführen. Die Blutungsgefahr und der Blutverlust ist bei einem niedrigen Ausgangs Hb-Wert nicht von der Hand zu weisen,dazu kommen kindliche Anpassungsstörungen wenn der KS 3 Wochen vor dem ET gemacht wird,da dem Kind der positive Geburtsstress fehlt. Sie werden Schwierigkeiten bekommen ein KH zu finden,das den KS-Termin so früh ansetzt,da die Geburtshelfer um die Gefahren der Frühgeburtlichkeit und die höhere Verlegungsrate der Kinder nach KS wissen. Grüße Silke Westerhausen
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