Janina_83
Sehr geehrte Frau Dr. Mallmann, Ich leide seit ca 1 Jahr an Haarausfall. Im August wurde festgestellt, dass es erblich bedingt ist. Ich nehme jetzt Minoxicutan und Oestradiol-Haarwasser, zusätzlich noch Nahrungsergänzungsmittel ein. Alles vom Hautarzt verordnet. Meine erste Frauenärztin vermutete vor ca 13 Jahren das ich am PCOS leide. Unregelmäßige Menstruation, Übergewicht, vermehrte Behaarung (Bauch, um Brustwarzen, Kinn). Da Kinderwunsch bestand, es aber nicht klappte. Nach zwei erfolgreichen Schwangerschaften, habe ich jetzt seit 7 Jahren die Hormonspirale Mirena. Nun meine Frage.... Kann die Kombination, Hormonspirale Mirena und PCOS den erblich bedingten Haarausfall verursachen? Mit freundlichen Grüßen Janina
Guten Morgen, Die aktuelle Lokaltherapie gegen den Haarausfall ist bereits sinnvoll; wahrscheinlich wurden von Ihrem Hausarzt dann auch durch eine Blutentnahme andere Ursachen (Eisenmangel, Schilddrüsenerkrankungen, etc.) ausgeschlossen. Ich würde nicht sagen, dass die Kombination aus PCOS und Mirena den androgenetischen Haarausfall verursacht. Aber sowohl das PCOS, als auch die Mirena können mit Haarausfall vergesellschaftet sein. Auch wenn die Mirena vornehmlich lokal in der Gebärmutter wirkt, kann ein kleiner Teil des Wirkstoffs in den Körper gelangen. Dieser Wirkstoff, Levonorgestrel, hat eine androgene Partialwirkung und kann demnach theoretisch z.B. zu Haarausfall oder Akne beitragen. Die Häufigkeit für Haarausfall als Nebenwirkung wird hier mit 1:100 angegeben. Beim PCOS besteht ebenfalls ein Überschuss an männlichen Hormonen, der zu Zyklusstörungen, Hautproblemen und vermehrtem Haarwuchs z.B. im Gesicht und Haarausfall führen kann. Somit können beide Faktoren durchaus den Haarausfall beeinflussen. Im Allgemeinen würde man bei einem diagnostizierten PCOS, vorausgesetzt es bestehen keine Kontraindikationen, auch eine Pille mit einem antiandrogen wirksamen Gelbkörperhormon erwägen. Welche Therapieoption für eine Frau in Frage kommt, ist natürlich in Abhängigkeit von individuellen Faktoren mit der behandelnden Frauenärztin/Frauenarzt zu überlegen. Alles Gute für Sie!
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