Frage im Expertenforum Frauenarzt / Frauenärztin an Dr. med. Christiane Mallmann:

Nicht ernst genommen werden ?

Frage: Nicht ernst genommen werden ?

Ariana_Ari90

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Hi, wieder ich nur zu anderen Thema.  Zu mir ich bin 35 ( in Mai 36) zum 4 mal schwanger ( voher keine Probleme,  hab 3 kids). Wie erwähnt bin zum 4 mal schwanger allerdings dises mal nach einer magenbypass op. Mein jüngster ist 8, also ist der Abstand groß.  Die op war am 4.09.24 jetzt hin ich in der 11 ssw.  Wieso ich schreibe? Ich habe bis jetzt immer gehört das schwangerschaft nach magenbypass stärker überwacht wird, mehr Ultraschall,  mehr Blutabnahme usw... Meine fa nun ja sie sieht daa ziemlich locker und ich habe jede 4 Wochen termine, weil sie davon ausgeht das alles wie bei den 3 anderen davor alles gut wird. Leider fühle ich mich dabei nicht sehr sicher. Mein et würde auch um 6 Tage korrigieret weil das Baby zu klein ist.  Übertreibe i h da oder sollte die fa mehr kontrollien und es wie zb leichte Risiko schwangerschaft behandeln? Vor allem wenn ich jetzt schon vitamin Mangel nachweisen kann? Bin dieses mal sehr unsicher.   Lg


Dr. med. Christiane Mallmann

Dr. med. Christiane Mallmann

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Guten Tag, tatsächlich sollte eine Schwangerschaft nach einer bariatrischen OP genauer beobachtet werden. Dies betrifft einerseits eine ganze Reihe an Blutwerten, welche mindestens 1 mal im Trimenon kontrolliert werden sollten. Das ist ganz wichtig. Wenn es bei Ihnen hier bereits einen Mangel gibt, sollte dieser durch eine angepasste Dosierung der Nahrungsergänzungsmittel behoben und natürlich nochmal eine Kontrolle erfolgen.  Prinzipiell besteht bei Zustand nach einer bariatrischen OP das Risiko für eine Wachsrumsrestriktion des Babys, weshalb regelmäßige Ultraschalluntersuchungen empfohlen werden; z.B. alle 4 Wochen, es sei denn, es gibt Auffälligkeiten. Ausserdem wird eine pränataldiagnostische Ultraschalluntersuchung, z.B. Ersttrimesterscreening empfohlen.  Es ist gar nicht selten, dass aufgrund von Zyklusunregelmäßigkeiten die Schwangerschaft doch etwas älter oder jünger ist als anhand der letzten Periode errechnet, deshalb korrigiert man das Schwangerschaftsalter anhand der Größe des Embryos (Scheitel-Steiß-Länge) im ersten Trimenon, da dies die genauste Möglichkeit ist, das Schwangerschaftsalter festzulegen. Das bedeutet also nicht, dass ihr Baby bereits zu klein wäre. Zu Beginn einer Schwangerschaft ist die individuelle Wachstumsvariabilität nämlich sehr gering ist, das heisst, äussere Faktoren, wie Durchblutung, Ernährung oder Genetik die auf das Wachstum des Babys einwirken, kommen erst später zum Tragen.  Beraten Sie sich doch nochmal mit Ihrer Frauenärztin, wann welche Untersuchungen in Ihrem Fall sinnvoll wären und äussern Sie auch ihre Unsicherheit. Bestimmt können Sie gemeinsam einen angepassten Vorstellungsrhythmus finden, der individuell und medizinisch sinnvoll ist! Alles Gute für die Schwangerschaft!


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