Alpina19
Sehr geehrte Frau Dr. Mallmann, ich hätte eine Frage an Sie. Aktuell stille ich meinen 7 Monate alten Sohn noch, seit ca. 4 Wochen nur noch nachts, um wegen einer geplanten Schwangerschaft ab Oktober 2026 meine Regelblutung wieder zu bekommen. Ich habe gelesen, dass Vorhersagen über das Eintreten der Regelblutung wohl sehr schwierig sind (doch bei vollständigem Abstillen bei etwa 8-12 Wochen liegt) , wobei bei längeren Stillpausen (in meinem Fall 12 Std. tgl.) ein früherer Eintritt der Periode wahrscheinlicher sein soll als bei normalem Weiterstillen. Was halten Sie davon, den Prolaktinspiegel zu messen, um daraus evtl etwas abzuleiten? Wäre dieser Wert aussagekräftig genug oder gibt es vielleicht sogar noch eine andere Möglichkeit? Aktuell nutze ich Ovaluationstests. Ich würde meinen Sohn gerne solange wie möglich stillen. Für Ihre Antwort bedanke ich mich bereits im Voraus, auch herzlichen Dank für Ihre wertvolle Arbeit hier im Forum!
Liebe Alpina, ich bin zwar nicht Frau Dr. Christiane Mallmann, aber ich denke Ihnen die Frage auch gut beantworten zu können. Selbst wenn Sie den Prolaktinspiegel messen lassen, weiß man nicht, wie er am nächsten Tag aussieht. Das kann erheblich schwanken. Es verbessert die Prognose Ihrer Regelblutung nicht wirklich. Es unterliegt zu vielen individuellen Faktoren, wann die Zyklus sich wieder normalisiert. Die sicherste Aussage kann man erreichen, wenn man die Gebärmutterschleimhaut misst und die Eierstöcke beurteilt. Aber sicher ist dann auch keine Aussage. Sobald der Zyklus wieder im alten Rhythmus zurück ist, sollte die Schwangerschaftschance recht gut sein. Ich drücke Ihnen die Daumen !! Gruß Dr. Helmut Mallmann
Alpina19
Vielen Dank Herr Dr.Mallmann. D.h. Ovaluationstests sind zum jetzigen Zeitpunkt auch nicht aussagekräftig? Viele Grüße
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