Winterblume
Hallo, Mein Sohn ist 9 Monate und ich hatte in der SS eine Vergiftung die jedoch erst wirklich nach der Geburt diagnostiziert wurde. Die ging in der SS spät los. Hatte die letzten Wochen erhöhten Blutdruck und immer mal wieder Eiweiß im Urin und extreme wassereinlagerungen. Aber gemacht würde nichts. Nach der Geburt per Kaiserschnitt ging es mir sehr schlecht. Ich litt unter extremen Bluthochdruck der noch in der Klinik mehrfach Notfallmedikamentös behandelt wurde. Mein Blutdruck war noch Wochen nach der Geburt stark erhöht und ich habe lange Zeit gebraucht bis ich wieder auf den Beinen war. Heut habe ich noch immer mit den Spätfolgen zu kämpfen. Mein Körper her noch immer Wasser eingelagert das ich nur schwer los werde. Nun meine Fragen. Ist es typisch das eine Schwangerschaftsvergiftung so lange Probleme macht? Hätte man noch in der SS reagieren können und wäre dann der schleche verlauf nach der Geburt evtl. Anders geworden? Ich hätte gerne in den nächsten Jahren noch ein zweites Kind. Hab jedoch große Angst das es mir dann wieder so schlecht geht oder noch schlechter. Ist es euch möglich das eine 2. te SS völlig harmlos ohne Vergiftung verläuft? LG
Es kann schon nach einer „Schwangerschaftsvergiftung“ (Gestose/Präeklampsie) lange dauern bis sich der Blutdruck und der Allgemeinzustand wieder normalisieren. Die Behandlung vor der Geburt ist von den Blutdruckwerten, Laborparametern und Ultraschallergebnissen abhängig. Häufig wird die Geburt beizeiten eingeleitet, weil sich meist die Situation danach rasch normalisiert. Das war bei Ihnen leider nicht der Fall. Das kann man aber nicht voraussehen. Die Gestose muss sich in der nächsten Schwangerschaft nicht wiederholen. Man sollte in der kommenden Schwangerschaft frühzeitig durch Ultraschalluntersuchungen ggf. auch Blutanalysen das Risiko einer Wiederholung klären. Zudem wird man sicherlich den Blutdruck eng kontrollieren. Ich hoffe Sie erholen sich bald und drücke Ihnen für die nächste Schwangerschaft die Daumen. Gruß Dr. Mallmann
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