Bonnie
Lieber Prof. Wirth, mein Sohn (8) leidet seit einigen Monaten häufig an Bauchschmerzen und Übelkeit ungeklärter Ursache, manchmal einhergehend mit Kopfweh. Der Kinderarzt tippt auf Schulstress (u. a. neue, "strenge" Lehrerin). Er möchte aber, wenn die Beschwerden nicht aufhören, auch auf eine Nahrungsmittel-Unverträglichkeit testen lassen, wie etwa eine Lactose- oder Fructose-Intoleranz. Er sagte, ich sollte im Alltag schonmal beobachten, ob es einen Zusammenhang zwischen bestimmten Nahrungsmitteln und den Beschwerden gibt. Meine Frage: Würde mein Sohn nach Aufnahme solcher Nahrungsmittel zuverlässig mit Bauchweh reagieren? Würde also ein Obstsalat bei Fructose-Intoleranz hinterher immer Probleme machen? Und müsste er auf das morgendliche Glas Milch bei einem Lactose-Problem immer mit Bauchschmerzen antworten? Oder können die Schmerzen auch nur gelegentlich nach dem Genuss der Auslöser auftreten? Vielen Dank für Ihre Antwort!
Wenn ein Kind über 3 Monate Bauchschmerzen hat, gehört eine routinemäßige Abklärung durchgeführt. Darunter sind dann auch die Tests und ggf. Laboruntersuchungen. Im positiven Testfall wird die Symptmatik im Regelfall durch die Reduktion der Zufuhr besser. Das ist individuell unterschiedlich und muss ausprobiert werden. Gruss S. Wirth
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