Sophia2013
Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Radke, ich mache mir etwas Sorgen, welche Auswirkungen ein mehrwöchiger krankheitsbedingter Mangel im frühen Babyalter auf die weitere Entwicklung meines Kindes, vor allem in kognitiver Hinsicht, hat. Meine Tochter hatte zunächst im Alter von etwa 8 Wochen eine Pylorusstenose. Als sie nach 6 Tagen ständigem Erbrechen in die Klinik kam, war sie schon völlig dehydriert. Sie wurde dann erfolgreich operiert, entwickelte jedoch unmittelbar darauf starken Durchfall, der ca. 4 Wochen anhielt, bis sie endlich kuhmilcheiweißfreie Milchnahrung (Neocate) erhielt. Anscheinend hatte sie durch den Mangel eine Kuhmilcheiweißunverträglichkeit entwickelt. Bei einem Belastungstest im Alter von einem Jahr war wieder alles in Ordnung. Durch die gesundheitlichen Störungen Pylorusstenose / Durchfall ist meine Tochter im 2. und 3. Monat vermutlich mit Nährstoffen unterversorgt gewesen. Sie ist seitdem immer eher am unteren Rand des Normalgewichtes, obwohl sie gut isst. Kann ein Mangel in einem so frühen Babyalter bleibende Auswirkungen auf die körperliche und geistige Entwicklung haben oder holen die Kinder so etwas auf? Konkrete Anhaltspunkte für Entwicklungsstörungen gibt es (zum Glück) nicht. Herzlichen Dank & Viele Grüße Sophia
Ich denke, Sie können gelassen sein, die Kinder holen so etwas in der Tat auf, zumal es ja (nur) 6 Tage waren, an dem Ihr Kind wirklich richtig krank war. Machen Sie sich keine Sorgen und freuen Sie sich über Ihre eigene Formulierung: Konkrete Anhaltspunkte für Entwicklungsstörungen gibt es (zum Glück) nicht.
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