danlurts
Meine Frau war mit unserer 9 Monate alten Tochter heute bei der Kinderärztin und diese meinte dann verbunden mit einer Latte von Eventualursachen (Lactoseintolleranz) wir müssten Größe und Gewicht beobachten weil sie zu klein und zu leicht wäre. Kind: 65cm Gewicht: 6680g Geb: 05.07.2017 Eltern beide keine Riesen: Mutter: 158cm Vater: 172cm Meines Erachtens normal entwickelt - sollen heißen sie robbt und bringt sich derzeit in den 4-Füßler-Stand und versucht krabbeln zu lernen. Leidiges Thema ist essen - mal werden 200g Mittagsbrei verputzt mal 100g - gleiches mit Abendbrei. Dabei scheint es nicht um geschmackliche Vorlieben zu gehen eher um die Tagesform. Derzeit wird gezahnt und es kommen offensichtliche mehrere Zähne gleichzeitig. Die KiÄ hat insbesondere meine Frau mit Ihren Horrorszenarien arg verunsichert ... von diverser Diagnostik bis hin zur Darmbiopsie war die Rede. Im U-Heft ist sie überall unter der 3% Perzentile ... Nutze ich die WHO Perzentilen sieht das schon besser aus 15% Perzentile und auch mit dem Rechner auf diesem Portal liegt sie auf der 10% Kurve. Meine Frage ist nun müssen wir uns Sorgen machen und dem Kind tatsächlich eine Latte an Untersuchungen zumuten oder haben kleine Eltern einfach ein kleines Kind? FG SR
Ja sicher, kleine Eltern haben oft kleine Kinder, Fachjargon: Konstitutionelle Verzögerung der körperlichen Entwicklung. Ihr Kind scheint gesund zu sein, jedenfalls nach Ihrer Beschreibung. Ich würde noch abwarten, mindestens bis zum 1. Geburtstag. Dann sollte das Geburtsgewicht in etwa verdreifacht sein und die motorische Entwicklung altersgerecht (Aufstehen, einige erste Schritte u.a.). Bis dahin sieht man, ob es einen diagnostischen Bedarf gibt oder nicht.
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