karla2020
Sehr geehrter Herr Dr Nohr, Sie sprechen immer wieder von liebevoller Klarheit und davon, dass Erziehung nicht demütigend, kränkend und abwertend sein soll. Ich habe zwar irgendwie ein Gefühl dazu was gemeint ist, würde mich aber sehr freuen, wenn sie Beispiele nennen könnten. Vielleicht ein was jetzt gut wäre und was eben genau nicht für typische Alltagssituationen. Zb wenn ein Kind jemanden haut, Spielzeug weg nimmt, mit essen wirft, immer wieder zb etwas kaputt macht trotz mehrfacher Erklärung oder auf keinen Fall die Schuhe anziehen will, obwohl man dringend los mit. Ich danke Ihnen!
Dr. med. Ludger Nohr
Hallo, ich meine damit überwiegend Ich-Botschaften. Also kann der Satz heissen, "es ärgert mich sehr, wenn du so trödelst" statt, "du bist böse und machst deine Mama ganz traurig" o.ä.. Wenn es andere schlägt kann der Satz heißen, "ich will auf keinen Fall, dass du andere Kinder schlägst", statt " nur böse/gemeine ... Kinder schlagen andere". Es bedeutet das Fehlverhalten zu benennen, es b.B. auch zu begrenzen (also evtl. auch sehr eindeutig und klar zu sein), aber das Kind nicht als Ganzes abzuwerten. Ist das klarer so? Dr.Ludger Nohr
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