Luna1975
Guten Tag Herr Dr. Posth, vor 2 Mon. bin ich in die Nähe meines Partners gezogen. Während der Große sich toll eingelebt hat, hat der Kleine (gerade 5) seine Schwierigkeiten. Anfangs schnell in Wutanfällen und zwangh. Verhalten, ist dieses nun besser geworden, aber leichte Zwänge noch da. Darauf eingehen o. nicht? Will sich dann durchsetzen, wird wütend, wenn nicht. Meine Einschätzung ist, er hat versucht, für sich wieder Sicherheit in ungewohn. Umgebung herzustellen. Bin alleinerz. seit er 1 1/2 J. ist, guter Kontakt zu Papa (alle 2. Wochen) und Partner, Kiga-Start mit 3 J. mißglückt (kalter Start), seitdem schnell aus der Ruhe zu bringen und ängstlicher. Oma und Opa waren eine Art Loslösepart. Trotzdem nicht gut geglückt? Will am Liebsten bei mir bleiben. Im nächsten Mon. Start in neuen Kiga. Absprache mit Leitung, dass ich erst mal dableibe. Macht mir Sorgen, ob es klappt. Was kann ich tun? Herzlichen Dank!
Hallo, außer dass Sie im Moment die offenbar leicht regressiven Erscheinungen (s. gezielter Suclauf unter Regression) bei Ihrem Sohn tolerieren und nicht abwehren, können Sie nicht viel machen. An die neue Umgebung wird sich Ihr Sohn gewöhnen müssen, was ihm offenbar schwerer fällt als dem größeren Bruder. Es scheinen sich auch noch Elemente eines widerständigen Verhaltens zu zeigen, die unter der Anspannung vermutlich verstärkt sind. Ob die Loslösung bei fehlendem Vater über die Großeltern klappt, ist immer en bisschen fraglich. Aber sie bleiben bei allein erziehenden Müttern häufig die einzigen verlässlichen erwachsenen Vorbilder. Das Problem der Ablösung in den den neuen Ki-ga ist Ihnen offenbar bewusst. In schwierigen Fällen braucht sogar bei einem 5-jährigen Kind noch eine -meist überschaubare- Zeit der sanften Ablösung. Viele Grüße
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