Mitglied inaktiv
Guten Tag, Dr. Posth! Unsere Tochter Sonja wird im Juni 5 Jahre alt. Mit 10 Monaten hat sie angefangen bei uns im Ehebett zu schlafen. Ins Bett wurde sie immer von mir gebracht und in den Schlaf begleitet. 2 Monate vor der Geburt ihres Bruders im September 2007 habe ich beschlossen, sie in ihr Hochbett ( Stockwerk tiefer) auszuquartieren. Dabei zu bleiben, Erklärungen, Belohnungen haben nichs gebracht, sie ist trotzdem zu uns nach oben gekommen, weil sie Angst hatte alleine zu sein (obwohl Opa nebenan schläft). Vor 2 Monaten haben wir das Bett von ihrem Bruder in ihr Zimmer gestellt, damit sie nicht alleine ist. Ich schlafe nun im Zimmer nebenan, und wenn Alexander wach wird, nehme ich ihn zu mir ins Bett, weil ich keine Lust habe auch bei ihm Händchen zu halten und warten bis er einschläft und nicht will, dass Sonja wach wird. Die Tochter geht aber nach wie vor zum Papa nach oben, fast jede Nacht. Wie kann mann die Schlafsituation lösen? Wie kann die Tochter lernen durchzuschlafen?
Hallo, es war wahrscheinlich ungünstig, Ihre Tochter ungefähr in dem Moment ins eigene Zimmer auszuquartieren, als der kleine Bruder geboren wurde. Da fühlte sie sich dann abgeschoben und ist zu Ihnen ins Elternschlafziemmer zurückgekehrt, sobald sie in den Morgenstunden wach wurde. Das hat sie nun beibehalten und geht zu ihrem Vater in der Nacht, wenn sie merkt, dass sie wieder allein ist, nachdem Sie den kleinen Bruder zu sich geholt haben. Sie wird sich fragen, warum darf mein kleiner Burder zur Mami, wenn ich nicht zum Papi darf. Was sagt denn Ihr Mann dazu? Kann er das erst einmal noch akzeptieren. Die Situation wird sich ziemlich schnell dann ändern, wenn der kleine Bruder bei seiner Schwester im Zimmer durchschläft. Viele Grüße
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